Reviews » Kategorie: Eventberichte » Benila

  • Gamulkas @ 18:05

    check mal deine mails ab, hattest mal eine von mir bekommen damals ;)

  • Superlefty @ 13:46

    he gamu hier lefty am start

  • Gamulkas @ 19:56

    hat jmd was von lefty gehört? :(

  • cloud89 @ 09:26

    Hey flap :)

  • Flap @ 12:53

    RE!

BENILA Vol. 3

Reviews


Kategorieauswahl: Reviews, Comic, Star-Touch, WiiWare, Retro, Eventberichte, Hersteller-Reportagen, Special Serie, Zubehör

Fünf lange Tage habe ich auf der GamesCom verbracht. Es wird also Zeit für ein kleines Fazit.
Erst einmal bin ich froh das man ein klein wenig an der Verteilung der Hallen gearbeitet hat. So waren dieses Mal die Hallen 6, 7 und 9 ausschließlich den Games gewidmet. Der hintere Teil von Halle 8 hatte zudem viele andere Stände, wie einen Retro- und USK-Stand und weitere zu bieten. Dieses Mal wurde auch die Halle 10 besser genutzt. Doch auch weiterhin sollte die Koelnmesse an der Planung arbeiten, damit es an einigen Ständen nicht zu Überfüllungen kommt und sich die Besucher besser auf die Hallen verteilen.
Es gab dieses Jahr deutlich mehr Sicherheitsleute, bei denen man zu keinem Zeitpunkt den Eindruck hatte, das sie die Lage nicht unter Kontrolle hatten. Einzig manche Damen an den Eingängen waren nicht so freundlich wie man es hätte erwarten würde. Generell kann man aber sagen das fast alle Mitarbeiter nett und zuvorkommend waren. Wie stark der Einfluss des Presseausweises kann hierbei von meiner Seite nicht nachgewiesen werden.

Nun zu den Highlights der Messe:
Es war schon vorher klar das Modern Warfare 3 und Battlefield 3 die meiste Aufmerksamkeit erhalten werden, gefolgt von Skyrim, Rage und den ganzen MMOs.
Für mich gab es dennoch andere Higlights.
Jump&Run:
Rayman Origins hat mich bereits von der Präsentation auf der E3 fasziniert. Auf der GamesCom konnte man eine andere Demo spielen, die aus drei Level bestand und die man mit bis zu drei Freunden zocken konnte. Manchmal fühlte sich die Steuerung zwar etwas träge an, aber dadurch das man erst zum letzten Checkpoint zurückkehren muss wenn alle vier Spieler gleichzeitig sterben, kommt nur selten Frust auf. Die Grafik ist wirklich gelungen und der Humor ist schräg, so wie man es von Rayman und auch den Rabbids gewohnt ist.
RPG:
Drei weitere tolle Spiele waren Xenoblade Chronicles, The Last Story und Pandora's Tower. Xenoblade habe ich zwar bereits vor einigen Wochen anzocken können, aber ich war froh das Nintendo den Titel gezeigt hat, obwohl er bereits am Freitag erschienen ist. Heute habe ich den Titel begonnen und bin sehr begeistert von dem Spiel. Es ist so wie ich mir Final Fantasy seit Jahren gewünscht habe. The Last Story spielt sich garnicht mal so unähnlich und dadurch hat es mich auch in seinen Bann gezogen. Die Zwischensequenzen sind auf einem unglaublich hohen Niveau, jedoch ist die Umgebung im eigentlichen Spiel teilweise ziemlich öde. Leider war der Titel nur auf Japanisch spielbar. Dasselbe gilt für Pandora's Tower, den man dort ebenfalls nur auf japanisch und von Anfang an zocken konnte. Angespielt habe ich es nicht, da ich die erste halbe Stunde bereits gesehen habe.
Geschicklichkeit:
Ein Titel, den ich stundenlang zocken könnte ist Rhythm Heaven für Wii. Die Spiele sind so simpel, das man sie binnen Sekunden erlernt und dann nicht mehr davon loskommt. Wer Rhythmus im Blut hat, kommt an diesem Spiel 2012 auf keinen Fall vorbei.
Rennspiel:
WipEout 2048. Eins meiner Most Wanted Spiele war ebenfalls spielbar. Leider konnte ich nur drei der vier Strecken auf der PS Vita ausprobieren, bevor ich freundlich rausgebeten wurde, da bereits die nächsten Spieler reingelassen werden sollten. Im Gegensatz zu den Vorgängern sieht es deutlich realistischer und nicht mehr so verspielt aus. Die Strecken sind verzweigter, schlechter einzusehen und bieten häufiger mehrere Wege. Grafisch sieht es für einen Handheld atemberaubend aus. Für mich ist WipEout der Hauptgrund sich eine PS Vita zuzulegen.
Ego-Shooter:
Weiterhin bin ich sehr von Borderlands 2 angetan. Der Grafikstil, die coole Action und der schwarze Humor machen den Titel zu einem interessanten Ego-Shooter, der sich von der Masse à la Battlefield abhebt.
Adventure:
Selbst ein PC-Spiel fand ich sehr spannend inszeniert. Haunted, ein Point&Click Adventure, welches von dtp Entertainment gepublished wird. Es spielt sich wieder jeder andere Titel des Genre, aber es hat seinen eigenen Charme, mit guten deutschen Synchronsprechern, einer interessanten Fantasystory und logischen Rätseln.
Hardware:
Auf Grund von mangelnden Alternativen war die PS Vita die beste neue Hardware für mich. Der Bildschirm ist kristallklar und bietet superklare Farben. Leider ist das Handling etwas gewöhnungsbedürftig und die Aktionstasten sind zu klein und liegen zu nah am Analogstick.
Außer Konkurrenz:
MilkyBoat
. Jenes Spiel von dem ich bereits die letzten beiden Tage berichtet habe. Bei diesem Realspiel steuert man mit einem RC-Controller ein Schiff auf einer weißen zähen Flüssigkeit, auf der das Spielfeld mit Hilfe eines Beamers projiziert wird. Wie genau die Kontrollabfrage abläuft und ob das Schiff sich nach jedem Spiel magnetisch bewegt weiß ich leider nicht genau.
Der Retrostand war auch in diesem Jahr wieder recht stark besucht. Vorallem der Bomberman-Klon für den C64, den man zu viert spielen kann, zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Um einfach mal eine oder zwei Stunden zu entspannend war dieser Retrostand genau das richtige.
Bester Stand:
Es gab dieses Jahr einige gute Stände, aber leider auch einige die wirklich schlecht waren. Die Abwesenheit von Square Enix war sehr enttäuschend. Lediglich Deus Ex (von Eidos) wurde bei Deep Silver und Final Fantasy XIII-2 an zwei Konsolen und keinerlei Werbung bei Microsoft gezeigt. Für solch eine große Firma sehr schwach. Sehr gefallen dagegen hat mir der 2k Games Stand. Zwar habe ich dort nur Borderlands 2 gesehen, aber die Präsentation war sehr gut, das Kino erstaunlicherweise ziemlich groß (200 Leute) und die Mitarbeiter freundlich. Die Warteschlange ragte zwar bis in den Gang hinein, aber da vor 2K etwas Platz war, verstopfte somit kein wichtiger Gang. Weiterhin kam jeder rein, der sich angestellt hatte. Die Bühnenshow war ebenfalls gut und die Moderatoren und Messebabes in bester Laune. An diesem Stand herrschte vorallem Sonntagnachmittag eine super Stimmung und 2K haute eine Kiste voller Goodies nach der anderen raus. Auch in der Business Area fiel 2K sehr positiv auf.
Nintendo hat in diesem Jahr viel richtig gemacht. Am besten sorgte Charles Martinet, der Sprecher von Mario und seinen Freunden sowie von einigen anderen Spielen und Filmen, für Stimmung. Er gab mehrere Autogrammstunden und war in der Business Area jederzeit ansprechbar und plauderte viel aus dem Nähkästchen. Er ist ein sehr redseliger Genosse, der immer wieder Scherze macht.
Capcom hatte dieses Jahr gleich drei Produzenten eingeflogen, die Autogramme vergaben. Als Wiedergutmachung für das gecancelte Mega Man Legends 3 war dies zumindest ein guter Anfang. Dafür wurde Devil May Cry 5 nicht der Öffentlichkeit gezeigt.
Sega war nun auch wieder da und konzentrierte sich sehr stark auf Sonic, zumindest in den Entertainment-Hallen. In der Business Area zeigte man dagegen auch andere Spiele, aber legte den Hauptaugenmerk auch auf Sonic und lies sogar Iizuka, einen der Hauptentwickler von Team Sonic einfliegen.

Wo Licht ist, ist jedoch auch Schatten und je heller das Licht ist, desto dunkler ist dessen Schatten.
So ist es auch mit der GamesCom. In den vergangenen zwei Jahren bekam die GamesCom immer mehr Aufmerksamkeit und immer mehr Besucher kamen zur Messe, sodass sie voller und voller wurde. An manchen Ständen waren eine Wartezeit von drei Stunden die Regel und keine Ausnahme. Beim Beispiel Battlefield 3 gab es knapp 70 Anspielstationen, sodass alle 15 Minuten neue Spieler den Stand betreten konnten. Hierbei geht ein Lob an EA für den gut organisierten Stand und den vielen Anspielstationen. Kaum ein anderes Spiel hatte so viele Stationen zu bieten, wodurch eine Verkürzung der Wartezeit hier praktisch ausgeschlossen ist. Bei kleineren Spielen wie Catherine betrugen sie aber auch zwischen 30 und 40 Minuten, wobei hier nur knapp ein Dutzend Besucher vor einem standen. Hier macht es sich dann bemerkbar was passiert wenn nur 4 Konsolen mit dem Spiel aufgestellt werden.
Die Preise der Essensstände waren auch in diesem Jahr unheimlich unverschämt. 7€ für ein paar Nudeln mit ein wenig Fleisch ist schon ziemlich dreist. Eine 0,25l Dose kostete mitunter 3€! Im Gegensatz dazu gab es ab Nachmittags an einigen Ausgängen kostenlose Coke Zero inklusive Burger King Gutscheine. Diese Aktion hat die unglaublich hohen Preise einen dann fast vergessen lassen.
Nochmal zurück zu den Besuchern: Es ist verständlich das die Koelnmesse ab 62.000 Besuchern keine neuen mehr reinlässt, aber für die Wartenden ist es draußen in der Sonne nicht mehr gerade gemütlich. Da helfen kostenlose Getränke und ein paar Shows auch nur wenig. Hier geht eine dringende Bitte an die Messe: Nutzt auch die Hallen 1-3! Wenn man die Standpreise etwas senkt, können sich die Firmen größere Stände für die Wartenden leisten und der eSports- und Online-Bereich weiter ausgebaut werden. Bei Skyrim ging die Warteschlange bis ins Freie zwischen zwei Hallen und genau so etwas sollte unbedingt vermieden werden!
Die riesigen Menschenmassen am Morgen sind wirklich beeindruckend und beängstigend wenn man bedenkt das es teilweise nur 5 Eingangsschleusen Himmelsrichtungeingang gab.
Manche Firmen übertreiben sehr mit ihrer Lautstärke. Egal wie schlecht ein Spiel ist, wenn man die Boxen voll aufdreht wird sich bestimmt jemand für das Spiel interessieren. Auch manche Bühnenshows waren unverschämt laut. Einige Kopfhörer übrigens auch, die man nicht leiser stellen konnte. Gruß an Warhammer 40k: Space Marine an dieser Stelle. Bei manch anderen Spielen hat man dagegen kaum etwas verstanden. Ich war beeindruckt wie gut die Kopfhörer waren die NamcoBandai zur Verfügung stellte. Wenn alle solche benutzen würden, würden die Ohren geschont werden, man könnte alles verstehen und hätte kaum Nebengeräusche.
Als letztes muss ich noch ankreiden das es bei solch riesigen Menschenmengen natürlich immer schwarze Schafe gibt. Goodies wieder zurück auf die Bühne werfen und dabei Personen verletzen oder sich um T-Shirts schlagen wollen. Es ist schade das solche Menschen das Bild der unglaublich friedlichen Messe schier zerstören möchten.

Abschließend möchte ich mich bei all den netten Mitarbeitern und Sicherheitsleuten für die sehr unterhaltsame und spaßige GamesCom bedanken. Auch wenn man noch einiges verbessern sollte, so macht die GamesCom jedes Jahr auf's neue Laune.
Egal wie stark mein Negativteil herüber kommen mag, ich bin froh das die GamesCom hier stattfindet und genau so ist, wie sie ist: Eine Gamingmesse. Und jetzt wird angefangen sich auf die nächste GamesCom zu freuen.


 

Der letzte Tag der gigantischen Messe.
Nach vier anstrengenden, aber auch sehr interessanten Tagen folgte nun ein gemütlicher Entspannungstag, den man am Besten mit Freunden verbringt und sich noch einmal die Highlights anschaut. Mit dabei ist natürlich die Sonic-Mütze um dem mittlerweile 20jährigen Igel zu zeigen, das seine Fans auch die nächsten 20 Jahre Spiele mit ihm haben wollen. Nun muss ich den Security-Leuten danken das sie uns bereits um 8:40 in die Hallen gelassen haben.

So konnte ich Aufnahmen der leeren Hallen 6, 7 und 8 machen, die gerade hochgeladen werden.

Es ist unglaublich schön und entspannend durch die fast menschenlosen Hallen zu schlendern, ohne einen Zeitdruck oder Angst zu haben das plötzlich ein Dutzend wildgewordener Fans an einem vorbei stürmen. Als die Messe richtig öffnete war meine erste Station Sony. Resistance 3 und Starhawk wurden erneut angespielt. Bei Resistance fällt auf das die Munitionsknappheit in der Demo schon ziemlich enorm war.
Der weitere Rundgang führte uns erneut durch die Entertainment Hallen. Nach einer kleinen Runde Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations führte uns der Weg zu der Borderlands 2 Präsentation bei 2K Games. Obwohl ich diese bereits kannte, hat sie mich erneut von dem Spiel überzeugt. Die Grafik sieht gut aus, das Gameplay scheint cool zu sein und die Abwechslung stimmt anscheinend auch. Die Hallen füllten sich mehr und mehr, doch der Samstag erschien mir dennoch deutlich voller gewesen zu sein.
Als nächstes habe ich sogar noch ein für mich neues Spiel gesehen. Darksiders II bei THQ. Passenderweise waren alle Spiele, die wir sehen wollten mit nur einer kleinen Warteschlange verbunden. Der neunminütige Trailer zu Darksiders II macht Lust auf mehr. Dieser Ingame-Trailer zeigte zwar viel, aber nur wenig wie es am Ende wirklich aussehen wird. Es gab schließlich keine Anzeigen. Hier sollte man also weiter auf echte Gameplayvideos warten, die das Spiel besser repräsentieren.

Eine kleine Pause später wurde Halle 10 erkundet. Dieser lange Kicker für 10 und mehr Spieler entpuppte sich als deutlich süchtig und spaßfördernder als ein normaler Kicker und viele der gezeigten Videospiele. Zu viert bis sechst spielten wir einige Minuten voller Freude, bis plötzlich alle Bälle verschwunden waren. Leicht enttäuscht ging es also weiter. Einige nette Cosplayer liefen uns dabei über den Weg, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Im Laufe des Tages machten wir auch noch einen Halt bei Deus Ex Human Revolution; einem Titel den ich bereits vor wenigen Wochen anspielen konnte und der mir sehr gut gefallen hat. Dieses Spiel verbindet so viele Genre das es bei jedem spielen ein anderes Erlebnis ist.

Erneut wurde viel Zeit in Halle 8 verbracht. Das Jugendforum, welches gerade ein Super Smash Bros. Brawl Turnier abgehalten hat, und MilkyBoat am bpb Stand hielten uns einige Zeit auf. MilkyBoat ist jenes RC-Spiel, von dem ich bereits gestern berichtete.
'Richtige' Spiele wurden dann aber auch noch gezockt. Rayman Origins war im Vierspielermodus wieder sehr unterhaltsam. Die Abwechslung der drei spielbaren Demolevel war hoch, sodass auch durch den teilweise nicht niedrigen Schwierigkeitsgrad, die Motivation lange erhalten blieb.
Als letztes Spiel das ich selbst spielen konnte bleibt Warhammer Space Marines zu erwähnen. Ein netter Shooter für Fans der Marke. Alle anderen könnten Spaß daran haben wenn bereits Warhawk/Starhawk nicht vollkommen von einem selbst ignoriert wird.
Zum Abschluss folgte noch die Bühnenshow von 2K. Mehrere Kisten voller Goodies wurden bei großartiger Stimmung an der Bühne in die Menge geworfen. Einen ausführlichen Bericht darüber und ein abschließendes Fazit zu allen Firmen gibt es Morgen.
Wenige Minuten bevor die Messe endgültig schließt hatten wir noch die Möglichkeit Asura's Wrath bei Capcom anzuspielen. Der Grafikstil erinnern an Street Fighter und das Gameplay an Titel wie God Hand und Co. Asura's Wrath ist eher ein Geheimtipp für Freunde klassischer Action Adventure Kost, die auch schon mit Devil May Cry, Shadow of the Colossus und ähnlichen Titeln ihren Spaß hatten.
Damit endete die lange Game Developers Conference und GamesCom Woche. Mit einem abschließenden Bild vom Nordeingang ging diese super Woche leider zu Ende.
Morgen folgt ein endgültiges Fazit mit vielen Plus- und Kritikpunkte der Messe und den Highlights der Spiele und Firmen.


Das letzte Bild der zu Ende gehenden GamesCom 2011.

 


Das Chaos auf der Messe. Auf Grund eines Unfalls auf einer der Hauptverbindungsstraßen zur Messe wurde bereits meine Anfahrt stark hinausgezögert. Erst gegen 8:45 war ich wirklich am Eingang an dem ich sonst deutlich über 15 Minuten früher hätte da sein sollen. Dieses Mal hab ich mir das Altersbändchen erst in der Messe selbst geholt, das geht nämlich deutlich schneller. Gebraucht wurde es direkt als ich mich bei Battlefield 3 anstellte. Mit Glück kam ich sogar noch vor der riesigen Menschenmasse dort an, sodass ich bei der ersten Vorführung mit dabei sein konnte. Eine Wartezeit von etwa 40 Minuten lies sich deshalb noch verkraften. PS3-Coop Modus und PC-Multiplayer standen zur Auswahl. Ich entschied mich für die PC-Multiplayerdemo. Erst wurden uns fast 15 Minuten lang Trailer und Gameplaydemos gezeigt und dann durften wir fast genauso lang die 64-Spieler Demo anzocken. 32 US-Soldaten gegen 32 russische Soldaten waren dann in einer Art Capture the Flag Modus auf einer riesigen Map unterwegs. Grafisch ist es top, spielerisch ebenfalls in einer sehr hohen Liga, aber Innovationsarmut und leichte Propaganda muss man dem Spiel dennoch vorwerfen. Wer es actionreich mag wird mit Battlefield 3 sicherlich nichts falsch machen. Den EA-Stand verlassend sah ich die riesige Warteschlange die sich um den gesamten Battlefield-Stand erstreckte. Man kann sich glücklich schätzen ganz am Anfang mit dabei zu sein.
Da ich fast alles schon gesehen habe, bin ich mit Freunden in die Stadt gefahren um eine Gamestop-Aktion auszunutzen.
Wieder zurück auf der Messe habe ich es mir in Halle 8 gemütlich gemacht. Mit einem Kollegen von Radio Paralax haben wir den Retro-Stand unsicher gemacht. Der Bomberman-Klon auf dem C64 für 4 Spieler ist auch in diesem Jahr eine Multiplayergranate. Einmal angefangen hört man so schnell nicht wieder mit dem simplen Game der 80er Jahre auf. Der Retrostand ist wie immer sehr ausführlich und bietet jede Menge Konsolen zum selber anzocken. Leider hat er sich im Vergleich zum letzten Jahr praktisch nicht verändert. Sonic ist dafür am Master System und am Mega Drive spielbar:

Doch bevor ich überhaupt die Messe verlassen konnte, sah ich eine riesige Menschenmenge vor den Kartenscanner.

Die Eingänge wurden dicht gemacht, wie wir von einigen Wartenden erfahren konnten. Draußen angelangt erblickten wir eine gigante Menschenfront vor der Treppe.

Tausende Fans die nicht in die Messe konnten, da diese bereits zu voll war. Hier ist ein kleines Video von dem Südeingang:

Richtig spannend wurde es als ich wieder hinein wollte. Ein freundlicher Security-Mensch hat mich jedoch schnell durch die Absperrung gehen lassen. Die Wartenden taten mir dennoch etwas Leid. Wirklich!
In Halle 8 habe ich versteckt hinter Sega noch ein ganz besonderes Spiel entdecken können. Wenn ich mich nicht täusche heißt es MilkyCat oder so ähnlich. Man steuert mit einer Fernbedienung eines RC-Wagens ein kleines Boot in einer glibbrigen Flüssigkeit.

Ein Beamer projiziert die Spielfläche auf die Flüssigkeit und zeigt sogar Punkte und Highscore an. Nun versucht man mit dem Boot Rettungsringe einzusammeln und Minen auszuweichen. Klingt ziemlich simpel, erweist sich aber auf Grund der RC-Steuerung als sehr komplex, fordernd und motivierend. Für mich ist dieses Spiel eins der überraschendsten Spielerfahrungen des Jahres.

Als kleiner Spieleabschluss habe ich mir den Stand von Microsoft genauer angeschaut. Irgendwie schafft es Microsoft jedes Jahr einen noch verwirrenderen Stand aufzubauen als im Vorjahr und dabei haben sie einige gute Spiele. Ich habe Iron Brigade angespielt: Zuerst habe ich dieses Actiongame mit Mechs nicht genau verstanden. Man verteidigt, teilweise zu zweit im Coop, kleiner Häuser indem man mit seinem eigenen Mech Jagd auf feindliche Bestien und Monster macht. Für zwischendurch ist dieses Spiel genau das richtige wenn man z.B. auch Renegade Ops (gestern angetestet) mag. Spider-Man: Edge of Time konnte auch am Microsoft-Stand angetestet werden. Als Videospielumsetzung kommt es nicht annähernd an Batman Arkham Asylum/City heran, aber das neuartige Zukunfssetting macht die altbekannte Spinne zu einem halben Sci-Fi-Superhelden und somit durchaus für Fans interessant. Hierbei könnte es sich um die Beste Marvel-Versoftung der letzten Jahre handeln.
Es schien fast so als ob Microsoft lieber Spiele von anderen Firmen präsentieren wollen als die eigenen. Burnout Crash war ebenfalls nur bei Microsoft spielbar. Dieses neue Crashmodusspiel wird wahrscheinlich nur Hardcorefans und jene die nicht wissen wohin sie ihr Geld verpulvern wollen ansprechen. Das Spiel ist keineswegs schlecht, aber es hat die Qualität eines Extraminigames in einem großen Spiel. Ein weiteres exklusiv bei Microsoft anspielbares Spiel war Ultimate Marvel vs. Capcom 3. Einige der neuen Charakteren konnten bereits getestet werden, doch am Kampfsystem hat sich allgemein nichts geändert. Der Sinn dieser Erweiterung bleibt somit weiterhin fraglich. Als letztes habe ich dort Final Fantasy XIII-2 angezockt. Es ist ertstaunlich das zwei Konsolen mit diesem Spiel bei Microsoft aufgebaut sind, aber beim eigenen SquareEnix-Stand das Spiel nicht einmal erwähnt wird. Ganz unauffällig ist eine recht lange Demo spielbar, die deutlich zeigt das sich auch hier am Kampfsystem kaum etwas geändert hat. Der Eindruck einer Erweiterung kommt einem auch hier. Wer den ersten Teil mochte wird auch diesen zweiten Teil mögen, alle anderen warten weiter auf ein klassisches Final Fantasy bzw. Final Fantasy Versus XIII.
Als Zusatzstand möchte ich noch Vier-Pfeile erwähnen, die erneut einige Musikspiele (u.a. Dance Dance Revolution) zum anspielen bereit stellen. Von der Konsole über Automaten bis hin zum iPad kann man an diesem Stand viele unterschiedliche Musikspiele testen. Wenn man genügend Zeit hat sollte man sich diesen Stand nicht entgehen lassen.
Morgen ist leider schon der letzte GamesCom Tag. Selbst wenn es nicht so voll wie am Samstag werden würde, so ist es dennoch gut das ich alle für mich wichtigen Spiele bereits gesehen habe.


Freitag. Ein schöner Tag um erneut die GamesCom zu besuchen. Mittlerweile hatte ich zwar schon viele Spiele gesehen, aber eine Reihe von interessanten Titeln fehlte mir noch. Bereits gegen 8:50 betrat ich die Hallen und ging sofort an den Mass Effect 3 Stand bevor die Hallen zu voll werden würden. Nach einem Labyrinthgang, der fast länger dauerte als das warten selbst startete die Präsentation bereits ziemlich zeitig.

Wir sahen einen knapp 5 minütigen, epischen Trailer und durften dann die Einzelspielerdemo ausgiebig zocken. Obwohl ich die ersten beiden Teile leider nie gespielt habe, fühlte ich mich trotz der Maus/Tastatur Steuerung sehr wohl. An Mass Effect kommt man nächstes Jahr kaum vorbei, wenn das gesamte Spiel so gestrickt ist wie die Demo. Als nächstes folgte Need for Speed – The Run.

Leider war nur ein Rennen auf einer wüstenähnlichen Strecke (in der Art von Route 66) spielbar. Man musste zehn Fahrzeuge überholen bevor man die Ziellinie erreicht. Durch eine neue Replayfunktion startet man wieder am letzten Checkpoint wenn man einen Unfall baut. Dies macht das Spiel nicht so frustrierend. Technisch war die Demo etwas zwiegespalten. Das Spiel sieht gut aus, aber manche Texturen sind etwas schwach. Bevor ich nun erneut den Capcom-Stand betreten habe, wollte ich mir noch Prototype 2 anschauen. Der Stand war wirklich cool gemacht und man ging praktisch durch die Green Zone, Yellow Zone und schließlich Red Zone. Nach einer erstaunlich langen Wartezeit, die mich einiges an nerven kostete, durften wir endlich den Kinosaal betreten. Uns wurde eine sehr ausführliche Live-Demo präsentiert, die viele Funktionen des Spiels erklärte. Formwandler, an Wände hochlaufen, Hubschrauber auseinander nehmen und vieles mehr. Man hat uns die ganze Zeit angestachelt das Spiel gut zu finden und zu applaudieren. Das war ein wenig unnötig um an ein paar Goodies ranzukommen, denn das Spiel sieht auch so nach einem spaßigen Open World Game aus. Die Autogrammstunde bei Capcom hatte bereits begonnen als ich endlich dort eintraf. Masachita Kawata vergab fleißig Autogramme, wobei die Schlange im Vergleich zu Gestern bei Kobayashi-san deutlich kleiner war. Das könnte auch daran gelegen habe das ich praktisch der Letzte war der noch ein Autogramm erhaschen konnte. Genauer gesagt waren es sogar zwei.
Bei Warner Bros. Entdeckte ich Gotham City Imposters. Hierbei handelt es sich um einen Ego-Shooter, der in der Welt von Batman, Catwoman und Co. spielt. Man übernimmt in der Demo die Rolle eines Möchtegern-Superhelden und erobert und verteidigt Kontrollpunkte. Klingt nicht spannend, war es auch nicht. Selbst für Fans des Batman-Universums ist dieses Spiel nur sehr eingeschränkt zu empfehlen.
Langsam gingen mir die Spiele aus, die ich noch sehen wollte, doch dann entdeckte ich Catherine. Ganz versteckt am Ende vom SquareEnix/Koch Media/Deep Silver Stand war das Dating-Puzzle-RPG anspielbar. Die Wartezeit war trotz der wenigen Leuten, die vor mir waren sehr lang. Kein Wunder, wenn man nur 4 Anspielkonsolen aufstellt. Ich hatte nur die Möglichkeit ein Puzzle zu spielen, bei dem ich leider nach einiger Zeit versagte. Das Schiebepuzzle macht mehr Laune als ich es mir vorgestellt hatte. Kisten verschieben und auf sie klettern ist schließlich nicht das innovativste Gameplay der letzten Jahre. Eine Demo sollte man vor dem Kauf dennoch testen, da es recht gewöhnungsbedürftig ist einen nur in Boxershorts gekleideten Mann durch eine Art Alptraum zu steuern. SquareEnix enttäuschte dieses Jahr auf der GamesCom auf ganzer Linie. Kein einziges Final Fantasy wurde gezeigt, obwohl Teil XIII-2 sogar auf der Animagic spielbar war, und das einzige Spiel von SquareEnix selbst war DeusEx. Kein Tomb Raider, kein Hitman, nichts!
Danach habe ich mir endlich mal Halle 9 und 10 angeschaut. Halle 9 besteht ausschließlich aus Online-Spielen, die mich überhaupt nicht interessieren, wodurch ich dort nur einmal schnell durchgegangen bin. In Halle 10 sind viele verschiedene Stände aufgebaut, die nur wenig mit Videospielen zu tun haben. Sie gilt auch in diesem Jahr als Entlastungs- und Entspannungshalle. Neben einem großen Merchandisingstand gibt es dort Stände an denen man Fußball, Basketball und mehr spielen kann, sowie einen Parcour-Platz und eine BMX sowie Skateboard Area. Als kleines Highlight gab es ein Minikonzert von 'Sound of Games'. Hier ist ein Song der beiden Retromusiker.

Was könnte man zwischen dem GamesCom Kindergarten und dem Fußballplatz aufbauen? Richtig, einen Bundeswehrstand! Nach einer kleinen Entspannung für die Füße ging es nun zu Sega. Mit viel Glück konnten wir noch einen Termin für Sonic Generations ergattern und hatten die Möglichkeit von Takashi Iizuka persönlich eine Demonstration des Spiels zu bekommen. Iizuka-san ist der Chef des Sonic Teams. Sonic Generations macht unglaublich viel Spaß.

Es ist blitzschnell, sieht klasse aus und steuert sich hervorragend. Das Spiel ist in drei Abschnitte unterteilt: Die Klassik-Ära mit den MegaDrive Spielen, die Sonic Adventures Ära und die Next Generation Ära. Jede Ära erhält drei komplett neugestaltete Level, die sich an dem Original orientieren. Diese Level sind sowohl im Klassik- als auch im Modern-Stil spielbar. Diese beiden Stile unterscheiden sich natürlich nicht nur vom Aussehen, sondern auch von dem Design der Level. Die Umgebung ist gleich, aber die Level unterscheiden sich mitunter sehr stark voneinander. Die 3DS-Version bietet exklusiv einen Coop-Modus und eine StreetPass Funktion. Es wurden keine Level der Konsolenversion portiert, sondern komplett neue erstellt. Damit will das Sonic Team alle wichtigen Sonic Spiele der letzten 20 Jahre abdecken. Als kleine Zugabe konnten wir danach noch Renegade Ops spielen, dass ebenfalls von Sega ist. Für einen Vierspieler-Coop-Online Game, bei dem man mit Kampfautos alles vernichtet was einem in die Quere kommt, ist es ziemlich gut. Die Steuerung ist einfach und es gibt fast Nonstop-Action.

Wieder bei Nintendo bekam ich dann noch ein persönliches Autogramm von Charles Martinet, dem Sprecher von 'Mario und seinen Freunden'.
Bei 2K kamen wir gerade noch rechtzeitig zu einer Live-Demonstration von Borderlands 2 an. Die Demo von dem Stand in der Business Area wurde auch hier gespielt, wobei sie für das Publikum deutlich länger gespielt wurde. Selten hatte ich bei einer Livepräsentation auf der GamesCom so viel Spaß gehabt wie bei diesem Spiel! Dieses Mal gibt es einen lokalen Zweispielermodus (die Menge jubelte), eine neue Rasse die zwei Waffen gleichzeitig führen kann (wieder spontaner Jubel) und eine neue Waffe, die explodiert und wieder in der Hand des Besitzers erscheint wenn man sie wirft (ein weiterer Jubel). Man merkt den Entwicklern an, dass sie nicht nur ein simples Update kreieren wollten, sondern dem Spieler viel mehr bieten wollen als im ersten Teil. Das letzte Spiel des Tages war Metro Last Light. Hier geht erst einmal ein großes Lob an THQ, denn am Stand war ein Bildschirm angebracht, auf dem ein Timer zu sehen war der anzeigte wann die nächste Präsentation beginnen wird. Der Raum dann selbst war leider zu eng und deutlich zu warm. Das Spiel sieht gut aus und lebt weiterhin von seinem faszinierenden Setting in der Moskauer Metro. Ansonsten scheint es sich nicht stark von anderen Ego-Shootern abzuheben. Nach Metro Last Light gab es noch eine Überraschung, denn wir wurden in einen Raum geführt, in dem wir weitere Spiele antesten konnten. Da die Zeit mittlerweile weit fortgeschritten war, entschied ich mich für eine kurze Runde Ninja Gaiden 3. Die Brutalität hält sich zugegeben in Grenzen, wobei dies auf Grund des flüssigen Gameplays kaum auffällt. Einziger wirklicher Negativpunkt ist die Kamera, die in hektischen Situationen etwas träge reagiert, sodass man sie schnell nachjustieren muss. Ein gutes Spiel bleibt Ninja Gaiden 3 trotzdem allemal.
Morgen geht es dann weiter mit dem wohl vollsten Tag der Woche und einigen neuen Videos von den Hallen meinerseits.


Der erste Tag für normale Besucher. Ab heute war es vorbei mit der Ruhe der vergangenen drei Tage. Goodbye Ruhe und Platz, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!
Zum Glück gab es heute eine Stunde zu Beginn, in der nur die Presse hereingelassen wurde. Also wollte ich direkt zu den wichtigen Spielen gehen. Skyrim und Rage machten erst nach 10Uhr auf, sodass ich mich doch für Assassin's Creed Revelations entschied. Zwar begann es erst um 9:20Uhr, aber das war in Ordnung. Uns wurde eine Livedemo mit Ezio vorgeführt und danach hatten wir die Möglichkeit den Multiplayermodus anzutesten. Mit 8 oder 10 Spielern (bin mir da gerade unsicher) mussten wir uns gegenseitig in einem kleinen Viertel einer Stadt gegenseitig abmeucheln, ohne dabei selbst von anderen getötet zu werden. Es ist ein Katz und Maus Spiel, wobei man immer eine bestimmte Person jagen muss, sodass es nicht zu einem sinnlosen Niedermetzeln kommt. Mit Stolz kann ich verkünden, dass ich ohne die ersten drei Teile gespielt zu haben, souverän die Runde gewonnen habe. Ein gutes Spiel!

Danach ging es zu Sony, da es gestern noch ein paar Netzwerkprobleme mit Uncharted 3 gab. Uncharted habe ich im Multiplayer angespielt, aber zu dritt kommt da leider nicht sehr viel Spaß auf, deshalb werde ich es in den nächsten Tagen nochmal anspielen. Resistance 3 macht im Singleplayermodus richtig viel Laune. Viel verändert hat sich nicht, jedoch sind die Gegner nun ziemlich flink. Die 3D-Version sah gut aus, aber in Bewegung wird es etwas schwer dem Geschehen zu folgen. Ansonsten kann hier aber praktisch nichts mehr schief gehen. Starhawk macht ebenfalls Spaß, aber es ist ein wenig lahm, wodurch sich Spaß nur entfaltet wenn man auch mit den Teamkameraden reden kann. Twisted Metal ist eher etwas für Fans der Serie. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und das man mit Waffen bestückten Autos auf Autojagd fahren muss ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Die God of War Collection für PS3 konnte ebenfalls in 3D gespielt werden. In HD aufpolieren ist nett, aber man merkt dem Spiel deutlich an, dass es dessen Ursprung auf der PSP liegt.
Nach Sony wartete unser Termin bei Nintendo. Es wurden viele Spiele gezeigt, die ich fast alle jedoch bereits kannte. (siehe Bericht aus Frankfurt). Dafür konnte The Last Story (japanisch) und Pandora's Tower (auch japanisch) angezockt werden. Die beiden Titel werden nächstes Jahr noch für die Wii erscheinen und die Namen sind nun auch final. The Last Story macht ziemlich viel Spaß, wobei das Design ein bisschen monoton war. Die gezeigte Höhle war recht eintönig. Dafür gibt es ein Xenoblade ähnliches Kampfsystem und coole Zwischensequenzen.

Einen weiteren Termin hatten wir nachher noch bei Take Two. Dort habe ich eine Präsentation zu Borderlands 2 gesehen. Dieses Mal scheint es deutlich abwechslungsreicher zu werden als die Wüstenlandschaft vom ersten Teil. Gezeigt wurde eine eindrucksvolle Eislandschaft und einige der unzählichen Waffen. Interessant ist, dass man jederzeit seine Waffe auf die Gegner werfen kann, wobei die Waffe wieder zu einem zurück teleportiert wird und so automatisch nachlädt.
Als nächstes ging es zu Capcom, da Kobayashi (Resident Evil 1, Teile von RE4 und Devil May Cry 4 uvm.) eine Autogrammstunde gab. Es wurde knapp, aber ich habe zwei Autogramme kurz vor dem Ende ergattern können. Ich war wahrscheinlich der einzige, der Resident Evil Afterlife vorlegte. Er hat sich sogar das Inlay angeschaut, da er unser Inlay anscheinend noch nie gesehen hat. Somit sollte es sich hierbei um eine große Rarität handeln.
Bei NamcoBandai musste ich noch drei Spiele nachholen.

Ace Combat: Assault Horizon bringt den Spieler deutlich näher ans Spielgeschehen als die Vorgänger. Eine Hauptneuerung sind die Dogfights. Wenn man nah genug an einem Gegner dran ist, kann man in den Dogfight-Modus wechseln, in dem man fast automatisch dem Feind folgt und man sich besser auf das Schießen konzentrieren kann. Spannend inszeniert ist es zudem auch, sodass Fans der Serie sowieso auf ihre Kosten kommen. Ridge Racer: Unbounded spielt sich wie eine Mischung aus Burnout und Split/Second. Ohne dabei jedoch an die Klasse der Vorbilder zu erreichen. Die Rennen sind lang, die Gegner deutlich zu stark und dieses Boost/Special ist ziemlich schwach. Von dem alten Ridge Racer ist leider nicht viel geblieben, dafür gibt es ein neues Schadensmodell, dass jedoch auch eher schlecht ist. Aufklappbare Türen und wackelnde Heckspoiler ist ein Schadensmodell der schwächsten Stufe. Dark Souls war das dritte Spiel das mir noch von NamcoBandai fehlte. Es ist unglaublich schwer, aber das Spiel motiviert einen, da es viele mögliche Wege zum Ziel gibt. Gestorben bin ich dennoch viel zu oft. Für Hardcore-RPG-Fans ist das eine deutliche Empfehlung! Jetzt gibt es noch ein kleines Update von Gestern: Ratchet&Clank All 4 One habe ich ebenfalls spielen können. Zu dritt macht es Spaß, alleine stelle ich es mir ziemlich öde vor. Es ist nämlich stark auf Multiplayeraction ausgelegt und unterscheidet sich somit stark von den Vorgängern. Es scheint fast so als ob Insomniac wegen Resourcenmangel (Resistance 3 ist in Arbeit) oder wegen Geldgier auf ein Fast-Casual-Spiel setzen. Ich hoffe auf Ersteres, denn schlecht ist das Spiel nicht, aber es ist nicht das worauf Ratchet&Clank Fans gewartet haben.


Ein sehr interessantes PC-Gehäuse

Auf Grund von viel Zeit und langen Warteschlangen habe ich mir den dtp Entertainment-Stand genauer angeschaut. Zu dem neuen Harvest Moon für den Nintendo DS brauche ich nicht viel sagen. Es ist und bleibt ein Harvest Moon. Fans kaufen es, die anderen sollten es vorher erstmal Probe spielen. Wobei man innerhalb von 5 Minuten natürlich nicht erkennen kann ob sich das Spiel wirklich lohnt. Haunted ist ein sehr cooles Point&Click Adventure für den PC. Das sage ich sogar, obwohl ich den PC als Plattform fast vollkommen ignoriere. Es spielt sich ziemlich genau, der Humor ist gut und kindgerecht und die Geschichte hat einen Hauch von Fantasy, der dem Spiel seinen ganz eigenen Charme verleiht. Sherlock Holmes als Point&Click Adventure könnte auch Spaß machen, aber innerhalb weniger Minuten ist das Spiel sehr unaussagekräftig. Es lebt anscheinend von seiner Story und dem akribischen Untersuchen von Orten. DoDonPachi Resurrection für die Xbox 360 ist ein klassisches Shoot em Up, dass in Japan viele Fans hat. In einer Unmenge an Laserschüssen geht das eigene Raumschiff und die Gegner zwar fast unter, aber genau das macht das Spiel so interessant. Nonstop-Action, knackiger Schwierigkeitsgrad und schöne Animationen. Leider geht die Bildrate bei viel Action sichtlich in die Knie. Awesomenauts war der letzte Titel der mich bei dtp noch interessierte. Dieses spielte sich wie eine Mischung aus Lemmings und Castle Crashers. Auch hier gilt das es mit einigen Freunden seine Darseinsberechtigung haben kann, für Solospieler aber schnell langweilig werden kann. Eine Chance sollte man dem Spiel, sofern eine Demo erscheinen sollte, dennoch geben.



Das war es auch schon für heute. Der erste Tag für Normalbesucher war lauter, voller und dadurch ungemütlicher als der gestrige Fachbesuchertag. An sich sollte dies keine Überraschung sein, aber subjektiv würde ich sagen das heute mehr los war als letztes Jahr am Donnerstag. Der Tag endete mit einer starken Windböe die einige Zelte im Outdoor-Bereich durch die Gegend wirbelte und ein starker Regen, der zum Glück erst einsetzte als die Messe bereits schließen wollte. Weltuntergangsstimmung!

Vielleicht gibt es Morgen noch mehr exklusive Berichte von Sega, Activision und/oder NamcoBandai; das wird sich spontan entscheiden. Ein Charles Martinet Special wird auch folgen.


 

9 Uhr. Die Koelnmesse öffnet ihre Türen. Am ersten Tag der GamesCom war der Zutritt nur für Presseleute erlaubt und so hielten sich die Menschenmassen zu Beginn noch in Grenzen.

Nach der erfolgreichen und vorallem schnelleren Anmeldung als bei der GDC (siehe Tag 1) kamen wir blitzschnell in die erste Halle. Erstes Ziel: Nintendo.

Obwohl ich bereits vor einigen Wochen praktisch alle kommenden Nintendo-Titel, die auch auf der GamesCom öffentlich gezeigt werden, angespielt hatte, war es einfach eine Pflicht zu BigN zu gehen. In dieser Situation wurde unser Team von einer charmanten Dame aufgehalten und zum Tanzen gezwungen. Was dabei entstanden ist wenn wir uns bei Just Dance 3 für die Wii versuchen zu blamieren könnt ihr euch hier anschauen. Für Schäden an Geist und Körper übernehmen wir keine Haftung!

Nach dieser „interessanten“ Tanzerfahrung ging es noch zu Mario Kart 3DS bzw. Mario Kart 7, so wie es mittlerweile von Nintendo genannt wird. Die Demos entsprachen exakt jenen, die ich bereits testen durfte (Hier gibt es den Anspielbericht).
Als nächstes wurde Sega unsicher gemacht. Ein riesiger Stand mit einem 10m großen Sonic und einem englischen Doppeldeckerbus sorgten für die nötige Präsenz um neben Nintendo nicht „unterzugehen“. Sega hatte nämlich nur zwei Spiele ausgestellt. Sonic Generations für PS3, Xbox 360 und 3DS sowie Mario&Sonic bei den olympischen Spielen 2012 für Wii und 3DS wurden gezeigt. Die Konsolenversion von Sonic Generations beeindruckte mit einer unglaublich schnellen Spielgeschwindigkeit, die nochmal schneller wird, weil die Controller so nah an den Fernseher angeleint waren.

Das Jump&Run macht sowohl bei den 2D als auch bei den noch rasanteren 3D-Levels sehr viel Spaß. Kombiniert mit einem 3D-Fernseher wirkt Sonic fast visuell noch beeindruckender als WipEout HD/Fury (PS3). Auf dem 3DS ist das Spiel lediglich als Sidescroll Jump&Run zu haben, aber auch dort wirkt das Spiel deutlich schneller als Sonic Colours für den DS.
Mario&Sonic bei den olympischen Spielen 2012 in London unterscheidet sich vom Gameplay nicht sonderlich von seinen Vorgängern. In verschiedenen Disziplinen kämpft man weiterhin um die Goldmedaille. Antestbar waren Beachvolleyball und Fußball. Beide spielten sich zwar recht langsam, wahrscheinlich auch weil ich kurz zuvor Sonic gezockt habe, aber machten durchaus im Multiplayermodus Spaß. Als kleines Extra hat Sega eine große Sonic-Merchandising Sammlung ausgestellt.

Nach Nintendo und Sega sollte nun die Konami-Pressekonferenz folgen, doch wir hatten immer noch ein wenig Zeit um ein weiteres Spiel anzutesten. Was sollte da auch für ein anderes Spiel in Frage kommen als das neue Alarm für Cobra 11 von dtp Entertainment? Kurz nachdem ich eine Runde King of Fighters XIII gezockt habe (gutes, normales King of Fighters), musste Alarm für Cobra 11 im Multiplayermodus herhalten. Zwei Spieler fahren jeweils einen Polizeivan und duellieren sich in einem Rennen durch die Stadt. Fragt nicht nach dem Sinn und freut euch einfach auf dieses Highlight der diesjährigen GamesCom!

Die Konami-Pressekonferenz war nicht sehr spannend oder informativ. Das neue Pro Evolution Soccer soll besser werden als der Vorgänger, NeverDead wurde erneut gezeigt, Doctor Lautrec war in einem Trailer zu sehen und Silent Hill wurde kurz gezeigt. Keine Überraschungen, keine Neuheiten, dafür aber gut verpackt. Der Moderator und die japanischen Entwickler sorgten hierbei für die entsprechende Unterhaltung.

Es war nun Zeit sich mehr von den Hallen anzusehen. Die Firmen versuchen dieses Jahr anscheinend stark mit großen mächtigen Dingen zu werben. Sony mit einem Wagen aus Green Hornet, EA mit einer MiG 21 und Sega mit einem Bus.

Zudem war die Lautstärkepegel bereits am heutigen Pressetag bei einigen Ständen unheimlich hoch. Hier gilt wohl die Taktik: „Je unverdienterweise ein Spiel laut dem Entwickler keine Aufmerksamkeit bekommt, desto lauter muss es beworben werden.“ Darüber darf nun jeder selber nachdenken wie sinnvoll das erscheinen mag.

Nun noch ein kleiner Schnelldurchlauf für mehrere Spiele, die ich heute außerdem noch antesten konnte.
Street Fighter X Tekken – Spielt sich wie Street Fighter IV und sieht auch so aus. Die neuen Charaktere von Tekken machen das Spiel aber deutlich abwechslungsreicher. Passenderweise konnte man es dort nur auf einem Arcade Gamepad spielen. Leider war eine Runde stets vorbei wenn einer der beiden Teamkämpfer KO geht, also anders wie bei Marvel vs. Capcom.

Dragon's Dogma erschlägt einen beim ersten Anspielen. Die Komplexität erreicht jene Stufe von Monster Hunter, wobei das Kampfsystem vollkommen anders aufgebaut ist. Die schwierige Steuerung und die riesige Energieleiste der Bossgegner macht aus dem simplen Spielprinzip ein ziemlich langgezogenes Level.

Rayman Origins ist genau das was ich erwartet habe. Mit bis zu Vier Spielern läuft und hüpft man in bester New Super Mario Bros. Wii Manier durch die bunten, knuddeligen Welten. Die Charaktere können zwar 'sterben', aber die Rücksetzpunkte sind immer so nah am Tod entfernt, das ein richtiges Game Over praktisch ausgeschlossen ist. Da man die anderen Spieler auch schlagen und treten kann, macht das durchaus Sinn.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations für die PS3 und 360 spielt sich ziemlich exakt so wie die direkten Vorgänger. Fans der Serie, die das Gameplay der Vorgänger liebten, werden also auch hiermit glücklich. Die Schlagkombos wurden allerdings ein wenig aufgewertet und enden nun mit einem mächtigen Schlag.

Goldeneye 007: Reloaded war nicht das was ich erhofft hatte. Als HD-Version wirkte es ziemlich schwach. Da gilt auch die Ausrede, dass es sich um eine Alpha-Version handele, nicht, denn das Spiel soll noch dieses Jahr erscheinen. Grafisch nicht ganz zeitgemäß und ein etwas unausgeglichener Schwierigkeitsgrad mit einigen technischen Fehlern (Stichwort: Alpha-Version) machen das Spiel noch nicht zu dem Erlebnis das man sich für die beiden HD-Konsolen erwarten würde.

Fifa vs. PES: Ich mach es kurz. Ich bin kein Fußballfan und ich finde PES deutlich besser. Es spielt sich angenehmer, was auch daran liegen mag das ich Fifa an einem PC mit einem billigen Gamepad spielen musste.

Silent Hill Downpour war zwar atmosphärisch, aber Gegnerarm. Vielleicht bekomme ich noch einmal die Chance das Spiel ausführlicher anzutesten. NeverDead ist sehr abstrakt und bietet eine etwas verwirrende Steuerung, die aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit recht intuitiv wird. Die Idee nur als Kopf herumzurollen ist sehr cool. Zombie Apocalypse ist eher ein Zombie-Spiel der 'billigeren' Art. Als Downloadspiel für ein Euro mit ein paar Freunden wird es sicherlich seinen Spaß machen, alle anderen warten dann wohl lieber auf Dead Island.

Lego Harry Potter Jahr 5-7 ist exakt wie seine Vorgänger. Wer ein Lego-Spiel kennt, kennt sie alle. Mittlerweile wurde dem Spiel ziemlich schicke Hintergrundgrafiken spendiert, sodass nun die Welt realistischer aussieht und der Kontrast zu den Lego-Steinen und Figuren stärker wird. Lego und Harry Potter Fans können wohl zugreifen, da der Charme erneut seinesgleichen sucht.

Als letztes bleibt Batman: Arkham City. Ich konnte leider nur ein paar der 72 Challenges sehen, aber bereits diese machten Lust auf mehr. Batman, Robin und Catwoman werden spielbar sein. Vielleicht bekomme ich auch hier noch eine weitere Chance mehr von dem Spiel zu sehen, denn die Challenges sind ziemlich schwer und konzentrieren sich größtenteils auf Kämpfe.

Zwei zusätzliche Anekdoten:
WipEout 2048 spielt sich klasse, es sieht super aus und macht jede Menge Spaß. Die PS Vita ist leider so gebaut das es schwierig ist die X und Viereck-Taste gleichzeitig zu drücken, da die Tasten so klein sind und der Analog-Stick so nah an den Tasten liegt. Mit diesem Design hat mich die Vita nicht überzeugen können, da es bereits nach wenigen Minuten etwas ungemütlich wurde.

Was passiert wenn man mit einem Presse-Ticket aus den Hallen geht und dann bei den normalen Eingängen durch die Scanner will? Richtig, man kommt nicht rein! Der Grund: Wenn man sich nicht ausscannt, sondern beim Presseeingang heraus geht, denkt die Messe man sei noch drin. Will man sich dann also beim normalen Eingang ausscannen wird man von den Mitarbeitern in einem freundlich zickigen Ton darauf hingewiesen, das man dies nicht einfach machen könne. Die nehmen also dann die Karte und scannen einen wieder ein, ohne einen reinzulassen natürlich! Der Sinn dahinter soll also welcher sein?

Morgen geht es dann weiter mit dem Kampf durch die Messen!

 


 

Where's the Fun?“ Eine gute Einleitung zum heutigen Tag auf der Game Developers Conference wie ich finde. Rob Davis von Playniac hielt gegen 9:30 die erste Pressekonferenz über das Thema „How to Test Your Game Before You Build a Thing.“

Diese grundlegende Frage fand ich für den Einstieg ziemlich interessant. Zuerst zeigte er uns sein neues Spiel 'International Racing Squirrels', bei dem man ein Team von Eichhörnchen zu unterschiedlichen Rennen schickt.

Gespickt mit einigen Items, die entfernt an Fun-Racer wie Mario Kart erinnern, wird das Spiel aufgelockert. Doch wie testet man ob das Spiel überhaupt Spaß machen wird? Zuerst wollte er mit allen Anwesenden ein interaktives Spiel ohne Software spielen. Es handelt sich hierbei eher um ein soziales Spiel.

Nach einer amüsanten kurzen Runde, erklärte Davis einiges über das richtige Balancing und Extending (Erweiterungen). Zum Beispiel könnte man eine zweite Maus einführen, einen Käse ins Spiel bringen, einen Hund oder vieles mehr. Davis hält es für wichtig das man nicht nur am Computer die Spiele testet, sondern einige Ideen auch in die reale Welt überführt um diese auch auf eine andere Art zu testen. Aus dem simplen „International Racing Squirrels“ hat sein Team somit eine Art Brettspiel gemacht.

Die ganzen Fähigkeiten, Items, Charaktere und das Geld haben sie somit in ein reales Spiel umgesetzt, in dem man schon früh erkennt ob dieses Spiel überhaupt Spaß machen kann. Dieses Konzept kann natürlich nicht mit allen Videospielen funktionieren, aber ein überaus interessanter Ansatz ist es allemal.

Als Zweites habe ich mir die Pressekonferenz von IllFonic angeschaut. Diese Firma arbeitet momentan an einer Art Remake des kostenlosen Ego-Shooters Nexuiz für den PC.

Entwickelt wird dieses mit der von Crytek zur Verfügung gestellten CryENGINE3. Auf Grund der bescheidenen Lichtverhältnisse in dem kleinen Saal sind dementsprechend auch die Bilder eher auf einem niedrigen Niveau.

In Real sieht Nexuiz deutlich schicker aus. Die CryENGINE3 zeigte weiterhin wie schnell man mit wenigen Klicks große Veränderungen am Design vornehmen kann. Diese Engine, die von Kedhrin Gonzalez vorgeführt wurde, ist ziemlich beeindruckend. Die Präsentation war vom Ablauf her nicht ganz optimal, aber dafür muss ich an dieser Stelle den Herrn Gonzalez loben, da es seine erste große Pressekonferenz war und er trotz Nervosität seinen Vortrag gut rüberbrachte. Das einige bereits 10-15 Minuten vor dem Ende den Saal verließen kann ich dagegen überhaupt nicht nachvollziehen.

Nach einer etwas längeren Pause ging es weiter zu Epic Games. Dr. Michael Capps hielt zum Thema „Size Doesn't Matter: How Epic Brings AAA Attitude to Every Game, from Gears of War 3 to Infinity Blade“ diese Schwerpunktrede.

Capps selbst ist ein lustiger Zeitgenosse, der auch während seiner Rede immer wieder zu Späßen bereit ist. Dies wurde vorallem zu Beginn deutlich als er die Geschichte von Epic Games erzählte, auch von jener Zeit als die Firma noch Epic Megagames hieß. Für Epic war es schon immer wichtig große bedeutende Titel zu entwickeln, die sich technisch von der Konkurrenz abheben. So betonte er immer wieder das man als Entwickler die Mehrzeit, die bei einigen Epic-Spielen auf Grund von Verzögerungen in der Auslieferung vorhanden war, nutzen sollte und meistens in dieser Zeit die Besten Ideen umgesetzt werden. Natürlich konnte es Capps nicht lassen auch mit einigen Zahlen und Awarden zu prahlen.

Für Epic Games gilt dies fast wie ein Statussymbol. Doch auch über die Zukunft wurde gesprochen. So wird momentan an fünf Titeln gearbeitet, die größtenteils noch vollkommen geheim sind.

Zudem freut er sich das es Gears of War 3 nach Deutschland geschafft, da er mit einem Release bei uns überhaupt nicht mehr gerechnet hatte. Ob auch die ersten beiden Teile noch in Deutschland erscheinen könnten antwortete er, dass es durchaus möglich wäre, aber es derzeit noch keine Pläne dafür gibt. Schließlich besäßen die meisten Interessenten aus Deutschland das Spiel ohnehin schon. Pläne für ein Shadow Complex 2 gibt es nicht, da Epic es nicht schaffen würde den ersten Teil so weit zu übertrumpfen das sie selbst damit zufrieden wären. Über ein mögliches WiiU-Spiel hat er sich am Ende auch noch geäußert.

Einige der weiteren Pressekonferenzen waren eher weniger spannend, sodass ich die Zeit nutzen konnte um mir anzuschauen wie weit die Aufbauarbeiten der GamesCom vorangeschritten sind. Leider durfte ich keine der Hallen betreten, aber es schien so gut wie alles aufgebaut zu sein und selbst die Hostessen wurden schon eingewiesen. Die GamesCom kann kommen! Selbst die Bahnen und Haltestellen wurden schon mit Werbung zu Videospielen vollgekleistert; Köln ist bereit!

Als vierte Konferenz habe ich mir

von Joshua Sawyer (Obsidian Ent.) angeschaut. Hierbei ging es nicht um die Entwicklung des Genre der letzten 20 Jahre, sondern um die ständige Entwicklung der letzten ~5 Jahre.

Welche Ideen waren gut? Welche sollten lieber vergessen werden? Während der ganzen Präsentation zeigte er positive und negative Beispiele der letzten Jahren, wie z.B. das Mass Effect hunderte verschiedene Waffen hat, die aber größtenteils gleich aussehen. Ein RPG bei dem man eine Horde von Charakteren steuert, bei dem man sogar herunterscrollen muss um alle sehen zu können und vieles mehr. Das lobenswerte war, dass er nicht nur Spiele der Konkurrenz 'bemängelte', sondern auch Fallout: New Vegas und Alpha Protocol, Spiele bei denen er selbst mitgearbeitet hat. Natürlich hat er auch positive Entwicklungen gezeigt wie z.B. die Aufrüstbarkeit der Waffen in BioShock. Auf Grund eines eher bescheidenen Platzes war hier das Fotografieren leider stark eingeschränkt. Die Rede selbst war ein wenig langatmig, aber wenn man sich für diese Materie der neuen West-RPGs interessiert, konnte man durchaus seinen Spaß haben.

Als letztes stand „An Old Horse Learning New Tricks – From AAA Retail to AAA Online“ auf dem Programm. Eine Pressekonferenz die von Cevat Yerli (Crytek) gehalten wurde.

Es war schön einen namhaften deutschen Hersteller hiermit auf internationaler Ebene sehen und hören zu dürfen. Der deutsch/türkische Entwickler ist durch die technisch eindrucksvollen Ego-Shooter FarCry und Crysis bekannt geworden. Man kündigte mit Warface bereits einen neuen Ego-Shooter für den PC an, der ein AAA-Titel und gleichzeitig kostenlos zu spielen sein soll. 2012 wird Warface erscheinen. Yerlis Thema war die Veränderung des Marktes und kostenlose Spiele, bei denen man zusätzliche Dinge online gegen Geld erwerben kann.

Er vergleichte damit die Spieler mit 'Schafen', 'Wölfen' und 'Walen'. Ich persönlich fand diese Rede eher schwach, vorallem da ich etwas großes spannendes im Stile von Epic Games erwartet hatte. Die liebevoll genannten 'AAA F2P on PC' Spiele (also große Spiele die kostenlos am PC zu spielen sind) haben zwar durchau ihren Reiz, aber wie Yerli sie rüberbrachte war es leider etwas langweilig. Der kleine Alpha-Trailer zu Warface am Ende der Präsentation war das Highlight, auch wenn es sich hierbei erneut um einen Ego-Shooter handelt, der sich bislang nicht von der Masse abhebt.

Nach der letzten Präsentation wurde noch kurz mit Yerli über die WiiU geplaudert und er meinte das er die Konsole ziemlich spannend fände. Crytek stehe in engem Kontakt zu Nintendo, vorallem wegen der räumlichen Nähe innerhalb Frankfurts. Yerli weiß selber noch nicht viel über die WiiU und deshalb konnte er auch nichts über mögliche Projekte auf der Konsole sagen. Allerdings wolle man sich weiterhin hauptsächlich auf den PC konzentrieren und zudem sei Nintendos Strategie bezüglich des Onlineangebotes nicht die optimale Plattform für Crytek-Spiele.

Es war mittlerweile fast 18:45 und mein zweiter und zugleich letzter Tag auf der Game Developers Conference endete somit. Die GDC Europe war eine sehr interessante Erfahrung mit einigen überaus unterhaltsamen und lehrreichen Konferenzen, für die es sich gelohnt hat diese zwei Tage zusätzlich an die GamesCom-Tage zu hängen. Mit einem breiten Angebot an Präsentationen sollte für jeden zu fast jeder Zeit etwas spannendes dabei sein.
Und nun freue ich mich auf Morgen, wenn ich endlich die Neuheiten der Entwickler selbst anzocken kann.
Ab Morgen wird es auch die ersten eigenen Videos geben.

 


'Game Developers Conference Europe'. Mit diesem großen Plakat wurde ich heute gegen 10 Uhr an der Koelnmesse vor dem roten Teppich empfangen.

Nach einer längeren und unfreiwillig langen Registrierung konnte der erste Tagespunkt, die Konferenz über die Silent Hill Serie, leider nicht mehr wahrgenommen werden und wurde durch eine Pause ersetzt. Diese habe ich genutzt um mich ein wenig mit der Umgebung der GDC vertraut zu machen, denn die Messe hilft einem mit den Plakaten nicht unbedingt bei der Orientierung weiter, wenn man einen bestimmten Saal sucht. Meine erste Konferenz war somit „Playing is a Core Human Desire – How Social Games Change the Entertainment Industy“, die von Jens Begemann, CEO von wooga, gehalten wurde.

'wooga' steht für world of gaming und ist der zweite größte Anbieter von Social Gaming Spielen, die größtenteils auf Facebook ihre Spieler finden.

Es ging bei der Präsentation um die neue Kundschaft, die die Social Games erreichen. Wie erreicht man Personen, die zuvor noch nie in Kontakt zu Games standen?

Diese Kernfrage wurde anschaulich beleuchtet und die Antwort war ganz klar: „Mit Social Games“. Diese Facebook-Spiele sind ein blühendes Geschäft und es sei wichtig, dass diese Spiele kostenlos seien und die Firmen durch Zusatzinhalte das Geld verdienen. Zudem wird die Verbindung zu anderen Spielern groß geschrieben. Begemann sieht daher diese Spiele nicht als MMOGs (Massively Multiplayer Online Games), sondern als MPPG (Massive Parallel Play Games). Mitten in der Präsentation hat das Team ihr neues Spiel online gesetzt. Magic Land. Es kann kostenlos auf Facebook gespielt werden. Weiterhin versucht das Team alle Spiele auf jedem Handy mit HTML 5 zum laufen zu bringen.
Insgesamt war es eine nette Präsentation, solange man solche Social Games akzeptiert.

Als nächstes lockte mich die Konferenz zu dem Thema „Developing New Audiences“ an. Gehalten wurde sie von Kelle Santiago, ihres Zeichens Co-Founder von thatgamecompany (flow, flower, Journey, alle PSN). Sonderlich spannend waren die 25 Minuten leider nicht. Einzig eine Veranschaulichung der unterschiedlichen Genre, die sich im Laufe der Zeit immer weiter aufteilen, aber im Grunde stets dieselben sind, fand ich erwähnenswert.

Das Highlight aus meiner Sicht war die folgende Konferenz zum Thema „Make Your Game Motion Controlled...“ von Amir Hoffnung, Primesense.

Abgesehen von dem zugegeben ziemlich coolen Namen des 'Speakers', war das Thema sehr faszinierend. Was kann man heutzutage schon alles mit einer Kamera wie Kinect machen? Verschiedene Demos wurden gezeigt, bei denen von Minority Report ähnlicher Steuerung bis hin zu Super Mario spielen und Hatsune Miku Tanzeinlagen alles dabei war was man sich vorstellen konnte.

Innerhalb von 20 Minuten zeigte uns Hoffnung wie man mit dem kostenlosen Programm Open NI kleine Spiele für die Kinect-Kamera erstellen kann. Mit Hilfe von Drag&Drop programmiert man sich sozusagen seine eigene Software. Zuerst deklariert man welche Stellen des Körpers von der Kamera erfasst werden sollen und dann kann man z.B. Bälle vom Himmel fallen lassen. Mit Hilfe der Physikengine kann bereits nach wenigen Minuten Arbeit mit den Bällen interagiert werden, indem man sie wegschlägt und tritt. Die Kamera kann auch mit der derzeitigen Auflösung bereits ziemlich genau die Bewegungen erfassen und umsetzen. Aus den Fingern wird jedoch eine Art Kugel, wenn man sich zu weit von der Kamera entfernt. In der Zukunft soll diese Technik noch weiter verfeinert werden. Für Technikspielereien ist dieses Programm und die Kamera optimal und auch Hobbyprogrammierer werden damit sicherlich ihren Spaß haben, da es kostenlos ist. Mit einer noch ausgereifteren Technik könnte Kinect und ähnliche Kamerasysteme ein noch größeres Feld an möglichen Aktivitäten bieten.

Neben den Konferenzen hatte ich in einer Pause auf dem Dach der Messe die Möglichkeit mit sieben anderen Leuten ein außergewöhnliches PS Move Spiel zu testen. Die bis zu acht Controller werden zuerst mit einem Laptop synchronisiert. Das interessante an diesem Spiel ist, dass kein Fernseher oder Bildschirm benötigt wird. Im Hintergrund läuft eine Melodie, die abwechselnd langsam und schnell ist. Wenn sie langsam ist, darf man sich nur langsam mit dem Controller bewegen, bei den schnellen Stücken sollte man nicht zulange stehen bleiben. Das Ziel des Spiels ist es die anderen Spieler aus diesem „Rhythmus“ zu bringen. Bei einer langsamen Stelle sollte man somit versuchen die gegnerischen Spieler anzustupsen oder zu 'taggen'. Wenn sich dadurch der Controller zu viel bewegt fliegt der Besitzer aus dem Spiel. Es ist somit eine Art Fangen mit Einfluss der Musik. Dieses von einem Studenten entwickeltes Spiel klingt sehr simpel, ist es in der Umsetzung auch, aber macht mit mehreren Leuten ziemlich viel Spaß. Während man den Controller beschützt versucht man schließlich die anderen Spieler wegzuschubsen. Mit solchen Spielideen kann man Videospieltechnik mit Aktivitäten außerhalb der Wohnung kombinieren.

Die letzte Konferenz ging um „To the Cloud!...“. Das neue Konzept OnLive wurde präsentiert. Neu ist in diesem Fall das falsche Wort, da es bereits auf der GDC 2009 angekündigt und vorgestellt wurde.

Mittlerweile gibt es über 100 Spiele, darunter auch Indie-Games wie Braid und World of Goo. An sich wurde nichts neues erwähnt. Das Hauptgeschäft mit Games geschieht weiterhin mit physischen Medien, doch OnLive setzt ausschließlich auf virtuelle Spiele. Man beachte bei diesem Bild auch den Zusatz „Wii U is current gen“. Mit Hilfe einer relativ schnellen Internetverbindung kann man somit Spiele zocken, die man selber nicht besitzt, sondern lediglich von einem großen Server aus berechnet werden. In Europa stehen zwei große Server in London und Luxemburg. Es soll dabei zu keinen Verzögerungen kommen und der Kunde wird nicht mit nervigen Installationen, Disc-Wechseln und ähnlichem belästigt. Das System ist an sich ziemlich gut, aber es setzt natürlich eine flüssige und gute Internetverbindung voraus.

Spiele auf Tablet-PCs wurden zwar angekündigt, aber werden wahrscheinlich nicht schnell genug laufen, da die Bandbreite für 3G und Co. noch nicht schnell genug ist. OnLive hat außerdem die komplette Kontrolle über die Spiele, der Kunde selbst besitzt sozusagen nur die Berechtigung das Spiel zu zocken. OnLive und andere Systeme dieser Art werden früher oder später den Markt kontrollieren. Aus meiner Sicht ist dies ein schlechter Schritt.

Gegen 17:30 endete damit mein erster Tag auf der Game Developers Conference. Morgen geht es mit Crytek, Epic Games und anderen weiter!


2009: Symphonic Fantasies. 2010: Symphonic Legends. 2011: Symphonic Odysseys. Mit Odysseys schließt sich nun der Kreis der 'Symphonic'-Reihe des WDR Rundfunkorchesters. Symphonic Odysseys widmete sich ausschließlich dem wohl bekanntesten Videospielkomponisten, Nobuo Uematsu. Bereits bei Fantasies war der Andrang so groß, dass ein Zusatzkonzert abgehalten wurde. Dieses Mal war es nicht anders und so gab es bereits um 15 Uhr eine vorgezogene Extravorstellung, während um 20 Uhr die 'Hauptvorstellung' gespielt wurde, die sowohl live im Radio als auch als Video-Stream im Internet übertragen wurde. Eigens aus Japan angereist ließ es sich Nobuo Uematsu nicht nehmen vor beiden Konzerten je fast eine Stunde lang Autogramme zu geben. Leider wollten so viele Zuschauer Autogramme, dass einige leer ausgingen.

Die Kölner Philharmonie war fast restlos ausverkauft und die Stimmung war schon vor Beginn des Konzerts sehr gut. Ein guter Start in einen grandiosen Abend. Der bereits von Symphonic Legends bekannte WDR-Moderator lockerte die Stimmung ein wenig auf und führte teilweise auf recht amüsante Art durch das Programm. Als Eröffnungsstück wurde ein eigens für diesen Abend arrangiertes Stück von Nobuo Uematsu gespielt. Der Klang in der Philharmonie war, wie immer, großartig. Das Orchester war sehr gewaltig in der Größe und in ihren Klängen. Als nächstes folgte eine etwa 15 minütige Suite zu den Final Fantasy Teilen I bis VI. Die mehr oder weniger bekannten Stücke wurden gut umgesetzt, stellten aber aus meiner Sicht eher den schwächeren Teil des Abends dar. King's Knight ist ein auf dem NES erschienenes Actionspiel von Square. Hierzulande ist es eher weniger bekannt, aber für Uematsu ist es ein wichtiger Titel seines früheren Komponistenlebens. Verspielt und fröhlich präsentierte sich dieses klassische Stück mit einigen ungewöhnlichen Instrumenten um den alten Sound ein wenig in die Gegenwart zu holen. Als nächstes folgten noch drei Stücke vor der Pause, die in völlig unterschiedlichen Zeiten entstanden sind. Chrono Trigger setzte auf ein Stück, dass fast ausschließlich vom knapp 40 Mann und Frau starken Chor gesungen wurde, der zudem zum ersten Mal auf der Empore stand, da die Anzahl der Musiker dieses Mal auf über 100 anstieg. Zwei Songs aus Final Fantasy Legend I+II wurden vom GameBoy auf das große Orchester umgesetzt. Auch hier hörte man die typische Final Fantasy Musik heraus, wobei sich der Klang natürlich deutlich vom GameBoy Original entfernt. Als letztes Stück vor der Pause wurde A fleeting Dream aus Final Fantasy X gespielt; das wahrscheinlich emotionalste Stück des Abends.

 

In der Pause gab Benyamin Nuss, der bei zwei Stücken des Abends am Klavier saß und auch ein kleines Solo gespielt hat, Autogramme. Wie immer gab er sich sehr Fan-nah und freundlich.

Nach der Pause ging es mit aktuellen Werken von Uematsu weiter. So wurde zuerst ein Stück aus dem hierzulande erst 2012 erscheinenden Wii-RPG The Last Story gespielt. Ohne diesen Song zu kennen entfaltete sich jedoch leider nicht die gewünschte überwältigende Wirkung, obwohl Uematsus Stil deutlich herauszuhören war. Von vielen Fans wird es verhasst und nur von wenigen wegen der Musik geliegt: Final Fantasy XIV. Eins muss man dem MMORPG lassen: Es hat einen unglaublich schönen melodiösen Soundtrack. So war die 'Feldmusik' On windy Meadows mein persönliches Highlight des Abends. Danach folgte ein Song aus Blue Dragon, dass ebenfalls nicht nur auf Gegenliebe bei den Fans stieß. Der gespielte Song war dafür allerdings recht gut und eingänglich. Das Finale stellte Lost Odyssey dar. Sechs Stücke wurden ohne Unterbrechung in einer fast 20 Minuten Suite gespielt. Hier offenbarte sich erneut die Professionalität und das Können des Orchesters. Die Stücke wurden sehr gut umgesetzt und wurden optimal aus dem Soundtrack ausgewählt.

Damit endete das eigentliche Konzert und ein wahrer Freudensturm aus Applaus und Fanschreien erhallte die Philharmonie. Es war ein nahezu perfektes Konzert, mit einer sehr guten Songauswahl, einem überwältigenden Sound und einer, dank verschiedenfarbiger Fluter und leichtem Nebel, perfekten Atmosphäre.

Wie zu erwarten wurde noch eine Zugabe gespielt. Das Ending-Theme von Final Fantasy X wurde dafür gewählt. Die Menge tobte vor Freude als dieses Stück angekündigt wurde. Auch dieses Stück wurde so schön gespielt das sogar noch eine zweite Zugabe gegeben wurde. Das Fighting Theme aus Final Fantasy VII. Nach diesem Song endete dann aber endgültig das Konzert mit vielen großartigen Songs aus Final Fantasy XIV, X und VII sowie der Lost Odyssey Suite und den eher unscheinbaren Stücken aus The Last Story und Final Fantasy I-VI.

Besonder hervorzuheben sind jene Musiker die zwar im Hintergrund spielten, aber für eine perfekte Atmosphäre gesorgt und mit Flöten, Trommeln, Harfe, Kazoo und vielen anderen Instrumenten das Orchester unterstützt haben.

Mein Fazit:

Bis auf wenige Stücke der älteren Final Fantasy Teilen, sowie von The Last Story und Blue Dragon waren alle Songs nicht nur großartig gespielt, sondern beinahe zum verlieben. Dieses Mal wurden die Stücke kaum verändert, im Gegensatz zu Symphonic Legends, und so steht dieses Konzert mindestens auf einer Ebene mit Symphonic Fantasies, welches nächstes Jahr erneut aufgeführt wird (wir berichteten).

Ein kurzer Satz noch zum Moderator: Man merkte ihm an, dass er nicht aus dem Videospielgenre kommt, aber dennoch gab er sein Bestes und hat für eine gute Stimmung gesorgt.

Nobuo Uematsu war gewohnt fröhlich und munter und so kam er zum zweiten Konzert auch mit einem Deutschland-Kopftuch in den Saal. In Kombination mit einer Flasche Kölsch zum Abschluss auf der Bühne war dies ein weiteres Event (neben dem zeitgleich stattgefunden Fußballspiel Deutschland gegen Japan) für „150 Jahre Deutsch-Japanische Freundschaft“.

Jeder der das Konzert nicht miterleben konnte, sollte dem WDR schreiben, das sie sich um eine offizielle Live-Aufnahme im Internet und einen CD-Release kümmern sollen, denn dieses Konzert sollte kein Rollenspiel-Fan verpassen!

Fotos: Andreas Zimmer


 

Starfox 64 3D

Neben dem einzigen 18er Spiel befanden sich mehrere 3DS mit Starfox 64 3D. Kenner des Originals fühlen sich direkt heimisch, denn das Spiel ist ein klassisches Remake, bei dem spielerisch nicht viel verändert wurde. Die Grafik ist nun deutlich schärfer und detailreicher als auf dem N64 und die Steuerung dem Slide-Pad viel geschmeidiger. Wahlweise lässt sich das Kampfschiff von Fox McCloud auch durch Bewegung und Neigung des 3DS steuern. Anspielbar waren drei komplette Level. Neben Corneria konnten zudem das Lavalevel und das Meteoritenlevel angespielt werden. Viel falsch macht das Spiel nicht, denn die Steuerung geht locker von der Hand und der 3D-Effekt kommt bei der Weltraumaction gut zur Geltung. Als potenzieller Käufer sollte man sich nur fragen ob man sich das Spiel zum Vollpreis kaufen sollte wenn es auch für 10Euro im Wii-Shop-Kanal als Original zum Download angeboten wird.

 

Mario Kart 3D

Was wäre eine Konsole oder ein Handheld von Nintendo ohne Mario Kart? Richtig, kein Nintendo-Gerät. So muss auch für den 3DS ein weiterer Mario Kart Titel erscheinen. Neuerungen scheint es dieses Mal nur wenige zu geben. So erhalten die Karts Gleiter wenn sie über eine längere Strecken fliegen und können sogar unter Wasser fahren. Diese beiden Neuerungen bringen dem Spiel etwas Abwechslung und sorgen trotzdem dafür das sich nicht zu viel am Gameplay ändert, denn das ist weiterhin nahe der Perfektion. Die (drei in der Demo anspielbaren) Strecken sind abwechslungsreich und demonstrieren teilweise gut den 3D-Effekt. So gleitet man z.B. sehr nahe an den Mario typischen Röhren vorbei oder schwimmt an Muscheln vorbei. Mario Kart ist eine Serie, die auch ohne viel Veränderung wieder die Spitze der Rennspielcharts anführen wird. Einziger Wermutstropfen ist, dass sich die Karts nicht mit dem Steuerkreuz steuern lassen. Erscheinen soll der Kart-Racer wohl noch dieses Jahr in Europa oder spätestens Anfang 2012.

 

Super Mario 3D

Ein weiterer Mario-Titel war Super Mario 3D. Ähnlich wie Super Mario 64 setzt auch der neue 3DS-Titel auf 3D Jump&Run Level. In Verbindung mit verschiedenen 3D-Spielereien entsteht dabei ein teilweise neues Spielerlebnis. Das Gameplay hat sich jedoch kaum verändert. Erneut läuft und hüpft man durch sehr unterschiedliche Level, auf der Suche nach Sternen und dem Levelende. Vier kurze Level waren in der Demo anspielbar, die vorallem auf das Waschbärenkostüm setzten. Ein Miniendboss war zudem auch enthalten. Obwohl ich selbst die 2D-Teile bevorzuge hat auch Super Mario 3D seinen gewissen Reiz, wobei es sich sichtbar langsamer spielt als New Super Mario Bros. Als Releasetermin wurde bislang 2011 angegeben.

 

Luigi's Mansion 2

Der Geisterjäger ist zurück! Luigi geht in Luigi's Mansion 2 für den 3DS erneut in einer alten Villa auf Geisterjagd. Hier wurde der 3D-Effekt richtig deutlich. Man konnte die Tiefe der Objekte förmlich spüren. Dies ist auch nötig, denn auf Grund der recht tiefen und seitlichen Kamera wäre es sonst etwas schwierig manche Objekte in die richtige Entfernung einzuordnen. Ausgestattet mit einem Staubsauger ähnlichem Gerät, der sowohl zum saugen als auch zum blasen geeignet ist und einer Taschenlampe macht sich Luigi auf den Weg die bösen Geister einzufangen. Zuerst muss man sie mit der Taschenlampe erschrecken, um sie dann mit dem Sauger einzufangen. Natürlich wehren sich die Geister, sodass man teilweise beim Saugen hinter ihnen hergezogen wird und man nichts weiteres berühren sollte, da der Geist sonst erstmal entwischt. Mit Hilfe des Staubsaugers entstehen zudem neue Rätsel, die das Weiterkommen und die Schlüsselsuche deutlich erschweren. Nach knapp 10 Minuten stand ein großer Bossgeist vor Luigi, den man nur mit viel Geduld und Geschick einfangen kann. Das besondere Gameplay von Luigi's Mansion kommt auch beim zweiten Teil wieder sehr gut zur Geltung und bietet eine willkommene Abwechslung zu gewöhnlichen Jump&Run.

 

Kirby Mass Attack

In einer größeren Ecke versteckt warteten noch Kirby Mass Attack für den DS und Kirby Wii. Kirby Mass Attack erinnert ein wenig an LocoRoco[PSP]. Man steuert zuerst einen Kirby mit Hilfe des Touchscreens durch ein Level, bekämpft Gegner indem man mit einer schnellen Bewegung den Kirby auf ihn schießt und sammelt Obst ein. Das Obst füllt eine Anzeige auf dem oberen Bildschirm, die wenn sie voll ist einen weiteren Kirby erscheinen lässt. So tummeln sich gegen Ende des Levels bis zu 10 Kirby's auf dem Bildschirm, die allesamt gleichzeitig mit dem Touchscreen gesteuert werden. Das Spielgeschehen wird dann mitunter sehr chaotisch und hektisch, denn nicht immer wollen alle Kirby's exakt das machen was man ihnen sagt. Das liegt allerdings weniger an der recht genauen Steuerung, sondern eher daran das 10 Kirby's nur schwer zu bändigen sind. Es ist schön das mit Kirby's Mass Attack der kleine knuddelige Held noch einmal den DS besucht. Die recht umfangreiche Demo war ausschließlich auf japanisch, sodass ein Europarelease wohl noch weit entfernt ist.

Kirby Wii

Das letzte Spiel des Tages war Kirby Wii. Nach Kirby's Epic Yarn vom vergangenen Jahr wartet mit Kirby Wii nun ein weiteres Kirby-Spiel für die Konsole. Dieses Mal orientiert man sich wieder stark an Kirby's Dreamland [GameBoy]. Das lila Maskottchen wird mit quer gehaltener Wiimote gesteuert. Neben dem Springen beherrscht er auch das Aufsaugen von Gegnern. Die aufgesaugten Gegner können entweder ausgespuckt oder runtergeschluckt werden. Beides bringt große Vorteile mit sich. Während man weitere Gegner mit dem ausgespuckten Zeug besiegen kann, können runtergeschluckte Gegner zusätzliche Fähigkeiten aktivieren, wenn die Gegner sie beherrschten. Feuer oder Wasser spucken, Boomerangs oder Bomben werfen. Die Auswahl der Fähigkeiten ist enorm und bringt viel Abwechslung in das klassische 2D Jump&Run. In den zwei zur Auswahl stehenden Level mussten Zahnräder eingesammelt werden, die teilweise recht gut versteckt waren. Viele dieser Teile befanden sich in einer anderen Dimension, die durch Portale erreicht werden konnte. Diese andere Dimension hat einen sehr ungewöhnlichen Farbstil und auch die Musik wechselt von fröhlich munteren Songs zu leicht nach Techno klingenden Beats. Erstaunlicherweise passt die Musik stets zum Spielgeschehen und wirkt zu keiner Zeit störend. Jederzeit können bis zu drei weitere Spieler Kirby unterstützen und als Meta-Knight oder König Dedede spielen. Wie Kirby's Epic Yarn steuert sich auch das neue Abenteuer perfekt. Das Design ist sehr gelungen und setzt jetzt wieder auf den klassischen süßen Look. Anders als im Vorgänger kann man nun auch wieder sterben. Wenn ein zweiter Spieler einen unterstützt, ist dies jedoch nicht weiter tragisch, da man sofort wiederbelebt wird. Als Einzelspieler muss man dann jedoch wieder zurück zu einem der vielen Checkpoints im Spiel. Im Laufe des Jahres erscheint das neue Kirby-Spiel bei uns für Wii.

 

Vielen Dank an Nintendo für die Einladung und den tollen Tag in Frankfurt!

Weiterhin vielen Dank an Nintendomination, für die Erstellung der Videos und an Consolewars  für die Bereitstellung ein paar weiterer Videos!


 

Am 7.Juli wurden wir eingeladen die heiligen Hallen von Nintendo Europe in Frankfurt betreten zu dürfen. Obwohl es sich hierbei nicht um das Hauptquartier von Nintendo handelt, ist das Gebäude sehr beeindruckend und war eine tolle Location um uns 8 Stunden lang die Möglichkeit zu geben, die neuesten 3DS, DS und Wii Spiele testen zu dürfen.

 

Xenoblade Chronicles


Zwei große Konferenzräume standen uns zum anzocken der Spiele zur Verfügung. Das erste Highlight des Tages war ohne Zweifel Xenoblade Chronicles. Das von Monolith Soft entwickelte, leicht futuristisch angehauchte, JRPG bekam eine eigene Ecke im Konferenzraum; die es ganz klar verdient hat. Vom Intro an bezaubert das Rollenspiel mit, für Wii-Verhältnisse, grandioser Grafik mit einer kaum vorstellbaren Weitsicht und einem epischen Soundtrack aus den Federn von u.a. ACE+, Yasunori Mitsuda (Chrono Triggeer) und Yoko Shimomura (Kingdom Hearts). Das Kampfsystem wirkt auf dem ersten Blick sehr überladen, komplex und umständlich. Ein kleines Tutorial bringt einem das Kampfsystem jedoch schnell bei, sodass die Kämpfe locker von der Hand gehen und sich intuitiv steuern lassen. Das automatische Angreifen beim anvisieren des Gegners und die Auswahl der Techniken über das Steuerkreuz, während man sich mit dem Analog-Stick bewegt, bringt neue taktische Tiefe in das JRPG-Genre. Gesteuert werden sollte Xenoblade Chronicles übrigens am Besten mit dem Classic Controller (Pro), der in der Limited Edition dem Spiel beiliegt. Eine weitere Besonderheit des Spiels ist, dass man jeglichen Gegnern ausweichen kann. Man entscheidet somit selber ob man durch die liebevoll gestalteten Wälder, Sümpfe und Felder spazieren und dabei den Ausblick genießen möchte oder aber sich mit jedem Gegner anlegen möchte. Auf Grund von sehr unterschiedlichen starken Gegnern in einem Areal wird es einem erfahrenen Spieler auch nach 50-60 Stunden nicht langweilig. Das Spiel selbst soll mit allen Nebenquests bis zu 100 Stunden Spielzeit verschlingen. Am 2.September kommen alle europäischen Wii-Spieler in den Genuss des vermutlich größten Rollenspiels des Jahres. Wahlweise ist die Sprachausgabe in Englisch oder in Japanisch einstellbar während die Untertitel bei Wunsch Deutsch sind. Mit Xenoblade Chronicles erwartet uns ein ganz großes Spiel, dass selbst Final Fantasy und Co. in den Schatten stellen kann.


 

The Legend of Zelda

Allein schon dieser Name ruft in vielen Gamern weltweit Glücksgefühle hervor. Mit Skyward Sword hält, gegen Ende des Jahres, das vermutlich letzte Zelda-Spiel Einzug in die Laufwerke der Wii. Um die Story wird zwar noch ein großes Geheimnis gemacht, aber es wird zeitlich gesehen eins der ersten Zelda-Spiele werden. In der Demo waren drei kurze Level anspielbar. Im ersten flogen wir auf einem Phönix ähnlichen Wesen und mussten ein Rennen bestreiten. Das Ziel befand sich an den Füßen eines weiteren „Phönix“. Mit Hilfe der Wii Motion Plus konnte so der Vogel mit Bewegungen des Controllers gesteuert werden. Ein netter Zeitvertreib war es allemal. Die zweite Demo bestand aus einem kleinen Dungeon, in dem verschiedene Aufgaben erfüllt werden musste. Der neue steuerbare Drohnenkäfer spielt dabei eine wichtige Rolle, denn mit ihm lassen sich sonst nicht erreichbare Kristalle berühen um Schätze zu aktivieren und Türen zu öffnen. Einige Kämpfe gegen Spinnen, Skelette und Fledermäuse durften natürlich nicht fehlen. Spätestens ab diesem Level werden sich Zelda-Fans wieder heimisch fühlen. Jeder der etwas mit Zelda anfangen kann sollte bei Skyward Sword zuschlagen, auch wenn es vom Stil ein wenig anders aussieht wie Twilight Princess. Die letzte Demo bestand aus einem Bosskampf. Das besondere an dem weißhaarigen Boss ist, dass er die meisten Attacken scheinbar abblockt indem er das Schwert von Link festhält. Mit ein wenig Taktik und der richtigen Anwendung der Schläge (horizonte oder vertikale Schläge), kombiniert mit elegantem Ausweichen und Blocken verhelfen in diesem Fall doch recht schnell zum Sieg. Wer Zelda liebt, wird somit auch mit Skyward Sword seine helle Freude haben.

Kid Icarus Uprising

Noch bevor überhaupt der Weg zum Catering geebnet war, schob sich Kid Icarus Uprising für den 3DS in meine Laufbahn und schnappte sich meine volle Aufmerksamkeit. Hierbei handelt es sich zwar 'lediglich' um die bereits bekannte Demo des Engels, in der man drei Level spielen kann, aber auch dieses Mal konnte die Mischung aus Shooter- und ActionAdventure/Shooter-Einlagen überzeugen. Die Flugszenen erinnerten entfernt an Starfox und sind ganz klar das Highlight des Spiels. Schnelles, einfaches Gameplay, sehr gute Grafik, effektiver 3D-Effekt. Bei diesem Spiel stimmt scheinbar alles. Dennoch sind die Bodenszenen ein wenig unkontrollierbar (Stichwort: Kamera) und etwas chaotisch. Fans von simplen Shootern werden hier ohne Bedenken im Sommer zugreifen können. Möglicherweise liegen dem Spiel verschiedene AR-Karten bei, die man abfilmen kann und Charaktere aus den Karten steigen, die sich gegenseitig bekämpfen. Auf welche weise diese Karten vermarktet werden ist bislang noch unbekannt.

Fortune Street
Ein weiteres Spiel stellte sich mir in den Weg. Recht unscheinbar wurde hier Fortune Street präsentiert. Zum ersten Mal schafft es ein Spiel der Square Enix Brettspielserie Itadaki Street in den Westen. Das Monopoly ähnliche Wii-Spiel dürfte vorallem Kingdom Hearts Birth by Sleep [PSP] Besitzern bekannt vorkommen, denn auch dort konnte man in den Genuss des etwas anderen Brettspiels kommen. Mit bis zu vier Spielern würfelt man sich auf einem von vielen Spielbrettern, kauft Häuser, erweitert sie, zahlt Miete bei anderen Spielern und sammelt Jackpot-Symbole um bei der 'Bank' mehr Geld zu erhalten. Fortune Street sollte man gespielt haben um sich eine Meinung über das Spiel bilden zu können. Monopolyfans machen mit dem Kauf von Fortune Street, welches neben Square Enix auch Nintendo Charaktere enthält, nichts falsch. Ob das Spiel jedoch genügend Abwechslung bietet und wann es überhaupt hier erscheint ist nicht bekannt, aber solange kann das amüsante Brettspiel auch als Bonus bei Kingdom Hearts Birth by Sleep gezockt werden.

 

Mystery Case Files: Der Fall Malgrave
Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Mischung aus einem Point&Click Adventure und einem Suchspiel. Als Detektiv im tiefen England muss man sich durch viele Suchspiele durchschlagen. Man kommt an einem Ort und muss 16 Begriffe finden. Diese sind in einem scheinbar überladenen Gebiet verstreut. Entweder am Meer, oder in einem Raum oder im Wald. Man kann mit der Wiimote ein wenig die Kamera drehen und zoomen um die Objekte besser finden zu können. Das Spiel war leider noch auf Englisch und einige Begriffe sind ohne Hilfen nicht sehr leicht zu finden. Die Hilfsfunktion zeigt wo sich in etwa ein Objekt befindet das man sucht. Mit bis zu vier Spielern kann daraus eine richtige Jagd nach den Dingen entfachen. Einer dieser Gegenstände wird am Ende stets gebraucht um weiter zu kommen, da man diesen Adventuretypisch irgendwo einsetzen muss. Mit 4 Leuten oder noch mehr, die einen dabei unterstützen, entfaltet sich schon ein unterhaltsames Spiel für Zwischendurch. Als Vollpreisspiel könnte es jedoch etwas zu wenig Abwechslung und Inhalt bieten.

 

Rhythm Heaven
Nach einer kleinen Stärkung ging es in den zweiten Raum der mit deutlich mehr Spielen aufwartete. Der erste Blick fiel dabei direkt auf Rhythm Heaven, ein Reaktionsgeschicklichkeitsspiel für Wii. Bereits auf dem DS hat Rhythm Paradise für rhythmische Übungen überzeugen können. Auf der Wii werden fast alle Spiele ausschließlich mit der A-Taste gespielt. Im richtigen Moment drückt man A wenn, wie im ersten Minispiel, einem Erbsen zugeflitscht werden und man sie mit einer Gabel aufspießen möchte. Das Spielprinzip klingt simpel, ist es an sich auch und macht binnen Sekunden süchtig. In kaum einem anderen Spiel muss man sich so gut auf sein Gehör und auf sein Taktgefühl verlassen um im richtigen Moment die Gabel zu bewegen. Im zweiten Minispiel übernimmt man die Rolle eines Samurai, der mit seinem Schwert böse Geister zerschneiden muss. Während diesem knapp dreiminütigen Level wird eine Geschichte in Form von Bildern erzählt, sodass man die Geister kaum bis garnicht mehr sieht und sich vollkommen auf den Takt konzentrieren muss. Noch trickreicher wurde es im dritten und zugleich letzten Minispiel, denn dort spielt man auf Miniflugzeugen Federball. Ein Computer gesteuerter Pilot übernimmt dabei die Rolle des zweiten Spielers, der einem stets einen Federball zuspielt. Dabei ändert er die Geschwindigkeit, indem er manchmal hohe Bälle spielt, die natürlich langsamer ankommen. Um es ganz fies zu machen variiert er auch die Entfernung zum Spieler, wobei die Geschwindigkeit des Balles stets gleich bleibt. Eine recht eingängliche, mitsummbare Melodie gibt dabei den Takt vor. Dieser ist sehr nötig, da teilweise Wolken die Sicht auf den Ball versperren. Rhythm Heaven ist ein Spiel das sicherlich nicht jeden begeistern wird. Es spielt sich, auf Grund von im Grunde nur einer Taste, sehr simpel, ist dabei aber auch sehr fordernd. Hiermit geht eine Empfehlung an alle Musiker, 'taktvollen' Menschen und jenen mit einem besonderen Humor. Das Spiel soll noch dieses Jahr für Wii bei uns erscheinen.

Resident Evil Revelations
Als nächstes wartete ein Capcom-Spiel auf mich. Resident Evil Revelations für den 3DS geht endlich wieder zurück zu den Wurzeln der Serie und spricht zugleich Fans der alten als auch der neuen Spiele an. Die Steuerung ist der von Teil 4 und 5 sehr ähnlich, man kann also weiterhin nur im Stehen schießen, dabei aber genau zielen. Die Atmosphäre, die Gegner, das Setting und das Spielprinzip wurden dabei von den älteren Titeln übernommen. Man befindet sich mit Jill auf einem großen Schiff, dass dem alten Herrenhaus aus Teil 1 ähnelt. Die Anzahl der Gegner ist relativ gering, sodass viel Wert auf Munitionsmangel gelegt wird. Die Munition ist dabei so knapp, dass es sehr schwierig wird überhaupt alle Gegner auszuschalten. Capcom spielt so sehr effektiv mit der Angst des Spielers. Mit der guten Grafik, dem akzeptablen 3D und der handlichen Steuerung gelingt das dem Spiel sehr gut. Ein neuer Scanner kann bei Bedarf die Umgebung durchsuchen und nützliche und geheime Items wie Munition oder Kräuter aufspüren. In ruhigen Situationen ist dieses Gadget durchaus zu empfehlen. Resident Evil Revelations könnte eines der besten 3DS-Spiele des nächsten Jahres werden. Bei dem Spiel stimmt einfach alles: Grafik, Steuerung, Spannung. Ob die Story ein wenig sinnvoller ist als bei den neueren Teilen und ob das Spiel lang genug ist wird sich zeigen. Zu wünschen ist es allemal.

Weiter zum zweiten Teil des Specials


 

  The Legend of Zelda – Wii Play Motion Event

Wii Play Motion, wer hätte es anders gedacht, ist ein Partyspiel aus dem Hause Nintendo. Ähnlich wie das mittlerweile über vier Jahre alte Wii Play, dass sich übrigens alleine in Europa schon über 9 Millionen Mal verkauft hat, wird auch Wii Play Motion mit einer WiiMote gebundelt. Einzig WiiMotes mit Wii Motion Plus werden von dem Spiel akzeptiert, sodass dem Partygame natürlich eine neue rote 'Wii-Fernbedienung Plus' beiliegt.

Diese zweite Auflage von Wii Play bietet 12 neue Minispiele an, die nacheinander oder gleichzeitig mit bis zu vier Teilnehmern spielbar sind. Spätestens jetzt sollte man sich fragen warum man sich unbedingt Wii Play Motion kaufen sollte, wenn man bereits 'Play', 'Sports', 'Sports Resort' oder 'Party' besitzt. Die Frage ist ganz einfach zu beantworten, denn mit mehreren Leuten macht auch Wii Play Motion unheimlich viel Spaß. Aus einem simplen „Windiger Wettlauf“ entstehen Duelle und Feindschaften im Minutentakt. Ziel dieses Minispiels ist es mit seinem geöffneten Regenschirm sich vom Wind tragen zu lassen und mehr Münzen einzusammeln als seine Gegner. Ein besonderer Modus ist der „Weitsprung“, bei dem man mit seinem Regenschirm über 2500m fliegen kann. Gerade bei solch einer Herausforderung lässt sich niemand zweimal bitten zum Controller zu greifen. Alleine durchs zusehen wird man allerdings nicht sehr warm auf das Spiel, denn dafür ist die minimalistische Grafik zu bescheiden, wobei hinzukommt das sie dennoch stellenweise starkes Aliasing (Treppchenbildung) vorzuweisen hat. Auch die Melodien würde kaum jemanden reizen eine Runde mitzuzocken. Überwindet man sich aber erst einmal können süchtigmachende Partyrunden entstehen.


Regenschirmfliegen - Bald olympisch?

Das Beliebteste Spiel des Abends war „Eiscreme Extrem“. In diesem Minispiel halten bis zu zwei Spieler eine Eiswaffel in die Höhe und müssen ihr Eis balancieren während sekündlich neue, riesige Eiskugeln auf die Waffel gepappt werden. Zu zweit müssen beide Spieler je einen Eisturm balancieren, wobei das Spiel vorbei ist sobald einer der beiden den Turm fallen lässt. Hierbei wird also im Team gespielt. Mit vier Zweierteams an zwei Fernseher entstehen richtige Fernduelle mit dem Ziel den größten Eisturm, die übrigens bis in den Weltraum ragen können, zu erschaffen.


Völlig übertrieben, aber sehr lustig umgesetzt

Ein weiteres Spiel, dass wir auch für euch aufgenommen haben, ist das Posenspiel. Die WiiMote drehend, lässt man seinen Mii posieren, damit dieser durch exakt für ihn vorgesehen Löcher in Wänden fliegen kann. An dem Loch in der Wand muss man blitzschnell erkennen wie man den Mii drehen muss um sich nicht den Kopf zu stoßen. Auch hier spielt der Konkurrenzgedanke eine große Rolle, denn die Zweierteams spielen hier ebenfalls zusammen. Bis ein Team alle fünf Level hintereinander absolviert hat, können selbst bei geübten Spielern, einige Zeit ins Land streichen.


Oben: Bei dem Posenspiel sind schnelle Reaktionen und gelenkige Hände von Vorteil
Unten: Gameplay-Video des Posenspiels

Leider sind nicht alle 12 Spiele so spaßig wie die drei genannten. Ein kleines Lightgun-Minispiel, welches Ähnlichkeiten mit dem Tontaubenschießen aus Wii Play hat, eine Abwandlung von Hau-den-Lukas und ein Breakout-Klon sorgen weiterhin für viel Spaß, aber dennoch ist der Rest des Lineups eher durchschnittlich und höchstens für eine Runde unterhaltsam.

Oben: Der spaßige Lightgun-Shooter für Zwischendurch
Unten: Biber-Schlagen für bis zu vier Spieler. Das wohl chaotischste und hektischste Spiel


Wii Play Motion bietet gewohnte Partykost gebundelt mit einer roten Wii-Fernbedienung Plus und einem Dutzend neuer Minispiele. Obwohl nicht alle Minispiele gelungen sind, kann dieses Partyspiel für lustige Abende sorgen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die schwache Technik, denn sowohl Grafik als auch Sound sind stark veraltet, wobei manche Animationen einem durchaus ein Lächeln ins Gesicht bringen.

 

Ab dem 24.Juni 2011 wird Wii Play Motion bei uns im Handel erhältlich sein.

 

Vielen Dank an Nintendo für die Einladung und den tollen Abend!

 


 The Legend of Zelda – Wii Play Motion Event

 

Nintendo hat uns zu einem besonderen Event eingeladen, bei dem wir jeweils die nächsten großen Titel für Wii und den 3DS antesten konnten. Für den 3DS war The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D zu bestaunen und auf der Wii bot man uns mit Wii Play Motion ein neues Partygame.


Eine sehr angenehme Location

In einer angenehmen Location, die normalerweise als Wohnung dient, hat Nintendo drei Fernseher mit Wii Play Motion und zehn 3DS aufgebaut. An dem langen Tisch an dem es Zelda zu zocken gab, sah man regelmäßig erstaunte Gesichter, die über das gelungene 3D-Remake sichtlich überrascht waren.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D unterscheidet sich inhaltlich nicht vom N64-Original, bietet jedoch eine zeitgemäße und schicke neue Grafik plus einen sehr guten 3D-Effekt. Zwar würde Zelda auch ohne 3D top aussehen, aber das Spiel mit der Tiefe bringt einen neuen Anreiz den 3DS nicht mehr aus der Hand zu legen. Wer das Original kennt wird keine Überraschungen in der Story erleben, alle anderen können sich darauf vorbereiten mit Link eine Reise durch die Zeit zu unternehmen um den bösen Ganondorf erneut zu besiegen. Das magische Triforce bringt ultimative Macht und Ganondorf ist natürlich von der Idee besessen dieses Relikt sein Eigen nennen zu können.


Grafisch hat sich viel getan und auch das Menü wurde stark überarbeitet

Spielerisch bietet das Ocarina of Time Remake all das was es damals auch schon bot, allerdings mit einigen netten Neuerungen. So ist es zum Beispiel möglich direkt auf dem Touchscreen auf das Inventar zuzugreifen um seine Ausrüstung schnell anlegen zu können. Zudem befindet sich eine praktische Karte auf dem Touchscreen, die einem im Optimalfall stets den Aufenthaltsort anzeigt. Ein weiteres neues Feature ist die Bewegungssteuerung des 3DS, denn dadurch kann sich Link im 1.Person Modus oder beim zielen durch Bewegen des Handhelds in die gewünschte Richtung drehen. Komplizierte Fingerakrobatik gehören also der Vergangenheit an.


Rätsel- und Taucheinlagen dürfen natürlich nicht fehlen

Jene Spieler die sich durch das knackige rätsellastige Abenteuer gekämpft haben bekommen zwei weitere Herausforderungen. Zum einen gibt es den Master Quest Modus, der bereits auf dem GameCube erhältlich war. Dieser Modus spiegelt die gesamte Welt, ändert den Aufenthaltsort einiger Objekte und macht die Gegner spürbar stärker. Der zweite neue Modus ist der Boss Challenge Mode. Dieser erlaubt euch jeden bezwungenen Endgegner noch einmal herausfzufordern oder aber im Marathon alle Endgegner hintereinander zu bekämpfen.


Die Städte wurden sehr liebevoll umgesetzt

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D ist ein rundum gelungenes Remake eines legendären N64-Abenteuers, dass sowohl alte Fans als auch Neueinsteiger fasziniert. Jeder Zelda-Fan macht mit einem Kauf dieses Remakes definitiv nichts falsch.

 

Erscheinen soll das 3DS-exklusive Spiel am 17.Juni 2011 in Deutschland.

 Weiter zu Teil 2 "Wii Play Motion"


 

Eine bunte Mischung an 3rd Party Games gab es auf der Nintendo 3DS Experience Night anzuspielen. Im folgenden wollen wir euch drei dieser Titel genauer vorstellen, dazu gesellt ich noch der Nintendo-Titel Steel Diver.

Lego Star Wars III The Clone Wars ist ein Spiel das keine große Erklärungen benötigt. Seit dem ersten Lego-Crossover mit Star Wars vor fast 6 Jahren hat sich am grundsätzlichen Gameplay nichts geändert. Das klassische durch die Level laufen, Gegner besiegen und Legoschätze einsammeln bleibt also genauso erhalten wie die kindgerechte und typische Legooptik. Im dritten Teil spielt man die namensgebenden Clone Wars in recht lang geratenen Levels nach. 20-30 Minuten können die Missionen durchaus dauern; mit der Tatsache das es keine Speicherpunkte gibt, wirkt es etwas gestreckt. Die einzelnen Level scheinen wieder sehr abwechslungsreich zu sein. So gibt es auch in diesem Teil große Weltraumschlachten, bei denen der 3D-Effekt besonders stark zur Geltung kommt. Die Steuerung funktioniert wie erwartet sehr gut, wobei man in den Weiten des Weltraums manchmal den Überblick und die Kontrolle über das Gefährt verliert.

Für Kinder ist Lego Star Wars III das perfekte Geschenk und auch Fans der Serie werden mit dem Lego-Titel ihre Freude haben.

 


 

Puzzle Bobble ist eine der bekanntesten Marken von Taito, die mittlerweile zu Square Enix gehören. Bei uns wurden einige Vorgänger unter dem Namen Bust-A-Move vermarktet, wodurch eine Verwechslung zu Bubble Bobble ausgeschlossen wurden. Um genau zu sein ist Puzzle Bobble ein Spin-Off der Bubble Bobble Charaktere. In diesem Puzzlespiel müssen mindestens drei gleichfarbige Kugeln aneinanderhängen. Zu Beginn einer Runde hängen Dutzende Kugeln an der Decke, die man nun mit gleichfarbigen beschießen muss. Erst wenn durch ein Schuss des Spielers eine Dreierkette (oder größere) gebildet wird, verschwinden diese Kugeln. Spannend wird das Spiel durch den Zeitdruck, denn nach einiger Zeit senkt sich die Decke, sodass der Platz immer enger wird, bis der ganze Bildschirm voller Kugeln und das Spiel vorbei ist. Dieses Spielprinzip fesselt seit dem ersten Teil und wurde nur mit neuartigen Spezialkugeln bereichert. So gibt es in dieser 3D-Version unter anderem Zeitstopp-Kugeln, die nach dem Verschwinden die Zeit für kurze Zeit anhalten. Dies ist besonders hilfreich um viele Kugelketten auf einmal zu zerstören.

Sowohl die simple und genaue Steuerung der Schießanlage als auch die bereits bekannten Melodien sorgen für nostalgische Momente. Der Charme der 2D-Grafiken wurde elegant in die dritte Dimension übertragen, wobei gerade Puzzle Bobble kein Spiel ist, das einen 3D-Modus unbedingt nötig gehabt hätte.

Puzzle Bobble macht insgeamt alles richtig ohne dabei wesentliche neue Features einzubauen. Ein Trophäen-System und ein spezieller Challenge Mode erhöhen den Umfang, aber erweitern nicht das Gameplay. Jedoch wird jeder Puzzlespieler viel Spaß mit dem süchtigmachenden Puzzle Bobble haben.

 


 

Innerhalb von vier Jahren haben sich Rabbids von Rayman's Maskottchen zu einer wichtigen Marke von Ubisoft entwickelt. Zu Beginn trat Rayman auf der Wii gegen die Rabbids an, bis sie so beliebt geworden sind, dass sich Ubisoft entschied den kleinen Hasen eigene Spiele zu geben. Rabbids 3D ist ein weiteres Jump&Run mit den durchgeknallten Rabbids. Der schräge Humor wurde auch in diesem Spiel übernommen, denn wo findet man sonst Toilettenpapierrollen als Energieanzeige? Zu bieten hat Rabbids 3D ausschließlich gewohnte Jump&Run Kost ohne Innovationen. Für Kinder unter 12 Jahren ist Rabbids 3D neben Lego Star Wars die perfekte Wahl.

Leicht zu erlernende Steuerung, die zudem einwandfrei funktioniert und die Rabbids flüssig über den Bildschirm jagt, simples Gameplay und ein niedriger Schwierigkeitsgrad machen das Spiel zu einer Art Filmumsetzung. Der große Unterschied ist jedoch, dass Rabbids 3D bei der Qualität ein paar Ligen über der Konkurrenz liegt. Zeitweise rutscht, springt und gleitet der Rabbid so schnell über den Bildschirm das es sich wie ein neues Sonic 3DS anfühlt. Der 3D-Effekt ist gut, aber kommt nicht an Lego Star Wars III ran und ist somit kein Kaufgrund für die Rabbids. Die 64 Level dürften den Spieler eine Zeit lang beschäftigen, wobei das Spiel trotzdem schnell vorbei sein wird, da der Schwierigkeitsgrad so niedrig angesetzt ist, das es schon schwierig wird in dem Spiel zu sterben.

 


 

Das letzte Spiel dieses Artikels ist die U-Boot-Strategie-Simulation Steel Diver von Nintendo. Steel Diver lässt den Spieler eins von drei U-Booten steuern um von Punkt A nach B zu kommen. Das 2D-Game sieht auf dem ersten Blick einfach zu bedienen aus, doch sobald man es gestartet hat entdeckt man ein träges und etwas umständliches Bedienfeld.

 


Gesteuert wird ausschließlich auf dem Touchscreen. Zwei Hebel lassen sich so bewegen, dass das U-Boot entweder nach vorne oder hinten fährt oder sich nach oben oder unten steuern lässt. Mit dem Touchscreen werden zudem die Raketen aktiviert die wahlweise nach vorne oder nach oben schießen um feindische Schiffe zu vernichten. Ein Manöver nach untenlinks mit gleichzeitigem Schuss auf einen Felsen vor einem wird dadurch zur Geduldsprobe. Wenn man es geschafft hat freut man sich jedoch umso mehr, die langsame, träge Steuerung überlistet zu haben. Für Steel Diver braucht man viel Eingewöhnungszeit und Geduld, denn Action sucht man in dieser Simulation vergeblich. Die Unterwasserwelt wirkt durch das 3D deutlich glaubhafter und intensiver. Strategiefreunde sollten diesen Titel im Auge behalten.




 

Lego Star Wars III The Clone Wars erscheint zum Launch des 3DS am 25. März 2011.

Puzzle Bobble Universe soll bis Ende Juni in Deutschland erscheinen.

Rabbids 3D wird ebenfalls bis Ende Juni bei uns in den Läden stehen.

Steel Diver erscheint auch voraussichtlich bis Ende Juni bei uns.


"It's Riiiiiiiiiiiiiiidge Raceeeeeeeeeeeeeeeeer." Bis auf die Wii hat in dieser Generation jede Konsole und jeder Handheld einen Ridge Racer Titel aus dem Hause NamcoBandai zum Launch erhalten. Der 3DS darf dabei natürlich nicht fehlen. Neben Ridge Racer wird auch Asphalt 3D ein Titel sein der zum Start des neuen Handheld in den Läden stehen wird.

Welcher der beiden Arcade-Racer wird das Rennen machen?

Ridge Racer bietet gewohntes Gameplay mit unrealistischen, aber unterhaltsamen unendlichen Drifts. Diese Drifts sind seit jeher ein Markenzeichen der Serie, sodass sie auch im 3D-Ableger nicht fehlen dürfen. Durch leichtes antippen der Handbremse beginnt der Wagen an zu driften und ist daraufhin nur noch schwer wieder normal lenkbar, denn meistens driftet man von einer Seite zur nächsten ohne das der gesamte Wagen für einen Augenblick nach vorne zeigt. Lange Drifts laden eine Boostanzeige auf, die einen erheblichen Geschwindigkeitsboost verursachen. In diesen Momenten ist man froh das Geschehen in 3D erleben zu können. Die Grafik ist ziemlich gut, aber mit aktiviertem Boost sorgt der Verwischeffekt für ein noch intensiveres Erlebnis.


Dieses Erlebnis wird durch tieffliegende Helikopter und herabfallende Kirschblüten im 3D-Modus noch einmal verstärkt. Innovationen sucht man bei diesem Titel leider vergeblich, wobei NamcoBandai mit Ridge Racer schon seit Jahren keine Anzeichen macht im Rennspielgenre das Rad neu zu erfinden. Für einen Arcade-Racer wie Ridge Racer ist dies jedoch auch nicht nötig, denn Spaß macht das Spiel allemal. Die KI und die Kontakte mit der Bande sind zwar noch verbesserungswürdig, die Grafik nicht ganz überzeugend und die Driftsteuerung etwas hakelig, aber dennoch wird Ridge Racer jeden Arcade-Fan zufrieden stellen. Mii- und Street-Pass Unterstützung wurden zudem bereits bestätigt.

 

Asphalt 3D von Gameloft ist der zweite Arcade-Racer zum Launch des Nintendo 3DS. Im direkt Vergleich mit Ridge Racer zieht Asphalt 3D optisch den Kürzeren. Zwar wirkt die ganze Umgebung etwas verspielter und die Edelkarossen von Ferrari und Co. passen sich gut ins Geschehen ein, doch überragend wirkt die Grafik hier nicht. Die Herkunft des Spiels von Handys ist hier teilweise klar erkennbar. Asphalt 3D spielt sich dafür etwas schneller und genauer als sein Konkurrent aus Japan. Die Wagensteuerung geht locker von der Hand und auch die Drifts funktionieren ziemlich gut.

Den obligatorischen Boost lädt man jedoch nicht mit Drifts auf, sondern durch Einsammeln von auf der Strecke verteilten Items. Sammelt man mehrere Items auf kann man den Boost mehrfach hintereinander benutzen um den Wagen mehrfach zu beschleunigen. Mit der richtigen Taktik und einer vollen Boostanzeige kann man die Gegner mit Leichtigkeit abhängen und die Führungsposition übernehmen.

Neben den Boostitems gibt es zudem noch Reparaturitems, die das Fahrzeug unmittelbar teilweise repariert. Im Gegensatz zu Ridge Racer sind diese Items nötig, denn unerwartetes Auftauchen von Gegenverkehr sorgt manchmal für heftige Unfälle. Auf Waffen hat man dagegen vollkommen verzichtet. Dafür bietet Asphalt 3D viele Abkürzungen und alternative Streckenstücke. Die Abkürzungen sorgen für Abwechslung und sind teilweise durch hohe Sprünge auch gut in Szene gesetzt. Der 3D-Effekt ist bis auf die erwähnten Sprungszenen nicht ganz überzeugend, aber trotzdem nett anzusehen. Einen weiteren Vorteil hebt Asphalt 3D etwas von Ridge Racer ab, denn der Umfang fällt mit 42 lizensierten Fahrzeugen, 17 Strecken, 6-Player-Modus, Street-Pass und Tuning-Möglichkeiten etwas größer als bei der Konkurrenz aus.

Einen klaren Sieger gibt es zwischen den beiden Arcade-Racern nicht, denn beide schlagen in die gleiche Genrekerbe und unterscheiden sich kaum. Ridge Racer bietet ultralange Drifts und einen guten 3D-Effekt und Asphalt 3D kontert mit vielen Abkürzungen, einem besseren Boostsystem und muss dafür eine schlechtere Grafik in Kauf nehmen.

Beide Spiele erscheinen am 25.März 2011 pünkltich zum 3DS-Launch in Europa.


 

Allein bei der Nennung des Namens "Resident Evil" horchen viele Fans direkt auf und sind gespannt was gerade über diese Horrorsurvival-Reihe erzählt wird. Nicht zu Unrecht hat Resident Evil, in Japan als Biohazard bekannt, einen Horror- und Zombieboom ausgelöst. Etliche Teile und Änderungen später steht die Marke heute eher für ein Survival-Actiongenre und hat sich von dem puren Horror im klassischen Sinne entfernt. Auf dem 3DS versucht Capcom sowohl Fans des "alten" als auch des "neuen" Resident Evil anzusprechen. Mercenaries und Revelations sollen die neuesten Ableger der Serie heißen.

Als erstes wird Resident Evil Mercenaries auf dem 3DS erscheinen. In diesem Remake werden die Mercenaries-Modi aus dem vierten und fünften Teil der Serie kombiniert und mit neuem Inhalt erweitert. Level wie der Kirchenvorplatz aus Resident Evil 4 und das Majini-Dorf aus Resident Evil 5 wurden weitestgehend 1:1 von der Konsole übernommen. Das Ziel des Spiels ist einfach erklärt: Innerhalb eines bestimmten Zeitlimits müssen soviele Gegner wie möglich erledigt werden. Dafür stehen einem die typischen Waffen wie Pistole, MG, Scharfschützengewehr, Granaten und mehr zur Verfügung. Die Steuerung wurde dabei auch größtenteils von den stationären Teilen kopiert. Um auf Gegner schießen zu können muss die R-Taste gehalten werden und erst dann kann man mit dem Slide-Pad auf den Gegner zielen um ihn mit der Y-Taste eine Kugel in den Körper zu jagen.

 Mercenaries bietet kurzweilige Action auf Zeit ohne dabei an die Qualität der Haupt-Resident Evils heran zu kommen. Der Touchscreen zeigt während de Spielens sowohl eine Karte als auch das Inventar an, mit dem man jederzeit schnell durch seine Waffen und Heilitems hin- und herwechseln kann. Bisher waren mit Chris und Claire Redfield, Hunk und Krauser vier Charaktere spielbar. Weitere Charaktere wurden jedoch schon indirekt bestätigt. Für Abwechslung sollen spezielle Einzelspielermissionen sorgen, von denen leider keine in der Demo getestet werden konnte. Daher bleibt es weiterhin fraglich ob der Mercenaries-Modus mit ein paar Neuerungen Fans zu einem Neukauf überzeugen können. Der 3D-Effekt ist sehr gelungen und bereichert das ohnehin schon gutaussehende Actionspiel um ein weiteres Level.

 

Resident Evil Mercenaries soll noch bis Ende Juni 2011 bei uns erscheinen.

 

Den Resident Evil Mercenaries Trailer könnt ihr euch im folgenden anschauen:

Der zweite Resident Evil Teil der für den 3DS angekündigt worden ist, ist Revelations. Dieser Titel orientiert sich stark an das Gameplay von Resident Evil Zero bis 3-Nemesis. Der Trailer verdeutlichte das der Actionanteil massiv gesenkt wurde und der Horror wieder in den Vordergrund gestellt wird. Nur mit einer Pistole bewaffnet, wandert Jill umher und muss sich gegen mutierte Zombies zur Wehr setzen. Viel mehr wurde im Trailer leider nicht ersichtlich, aber Jill Valentines Körper sah nur selten so schön aus wie auf dem 3DS. Gerade bei einem Horrortitel wie Revelations wirkt der 3D-Effekt sehr glaubwürdig. Durch den Tiefeneffekt wird die Angst und Furcht deutlich besser herübergebracht.

Ein offizieller Releasetermin zu Resident Evil Revelations steht noch aus, aber wahrscheinlich wird es erst 2012 in Europa erscheinen.


Zwei große Beat em Ups im Launchzeitraum einer Konsole gab es bisher noch nie. Mit BlazBlue wartet sogar schon ein dritter Teilnehmer in den Ring steigen zu dürfen.

Street Fighter und Dead or Alive erscheinen beide sehr zeitnah und beide wurden auf der 3DS Experience Night vorgestellt. Doch welcher der Titel ist nun besser? Wir haben es für euch getestet.

Den ersten Eindruck den man vor dem Kämpfen von den Spielen bekommt ist die Kämpferriege. Diese ist sowohl bei Street Fighter mit 35 Kämpfern als auch bei Dead or Alive mit über 24 erstaunlich hoch. Somit sollte für jeden Spielertyp etwas dabei sein. Nach der Charakterwahl erhält Street Fighter einen ersten Pluspunkt, denn man kann einstellen ob die Kamera seitlich oder schräg von hinten auf das Geschehen schauen soll. Die schräge Variante ist zwar nicht übersichtsfördernd, aber ein nettes Feature.


Screenshot der "Schrägen Ansicht" aus Super Street Fighter IV

Ins Auge fällt direkt der grafische Unterschied. Während Capcom auf künstlerische 2D/3D Animationen mit schwarzen Schliereneffekte setzt hat sich TecmoKoei für einen realistischen Grafiktil entschieden. Bei dem Brüstewackeln bei Dead or Alive hört jedoch der Realismus auf und die virtuelle Fleischbeschauung gewinnt die Oberhand.


Von TecmoKoei gestellter Screenshot für Dead or Alive Dimensions

Die Kämpfe selbst sind schnell und die Charaktere leicht zu steuern. Sowohl mit dem Steuerkreuz als auch mit dem Slide-Pad lassen sich die Kämpfer geschmeidig durch die Arenen manövrieren. Zwei entscheidende Details führen die Duelle jedoch in zwei unterschiedliche Richtungen. Dead or Alive ist seit jeher dafür bekannt interaktive Arenen zu besitzen. Schlägt oder tritt man den Gegner über eine Absperrung, durch ein Fenster oder die Treppe hinunter stürzt dieser einige Meter hinab und verliert ein gutes Stückchen an wertvoller Energie. Dieses Feature besitzt Street Fighter nicht. Dafür hat der Prügler von Capcom vier Angriffstasten und Dead or Alive „nur“ drei. Der Unterschied kommt dadurch zustande das man bei Street Fighter blockt indem man nach hinten geht und bei der Konkurrenz durch das Drücken der, wahlweise, B-Taste.

Zwei wichtige neue Features betreffen jedoch wieder beide Beat em Ups. Street Pass wird unterstützt, sodass beim Vorbeigehen an anderen Spielern kleine Figuren freigeschaltet werden können. Vorallem Einsteiger des Genre dürften sich über die Nachricht freuen das auf dem Touchscreen während der Kämpfe ein paar Super Combos und Specials aktivierbar sind. Mit einer Berührung auf die Special verwendet der Charakter eine Combo die sonst nur mühsam über Tastenkombinationen verwendbar sind. Dadurch wird das Spiel für Neueinsteiger und nicht direkt demotivierend. Im Onlinemodus wird diese Funktion jedoch bei beiden Spielen anscheinend nicht anwählbar sein.


Screenshot eines normalen Duells mit der Standardansicht aus Super Street Fighter IV

Ein direkter Vergleich zwischen Street Fighter und Dead or Alive ist sehr schwer, denn beide Titel sind im Bezug auf Gameplay, Grafik und Spielspaß gleichauf. Der 3D-Effekt fügt sich bei den Prüglern elegant ins Spielgeschehen ein und eine Kaufempfehlung muss für beide Beat em Ups ausgesprochen werden.


Von TecmoKoei gestellter Screenshot für Dead or Alive Dimensions

Letztlich sollte man für sich entscheiden ob man lieber auf detaillierte comicähnliche Kämpfer oder auf reizende junge Damen (und Herren) steht.

Super Street Fighter IV erscheint zum Release des 3DS püntlich am 25.März 2011. Publisher ist Capcom.

Dead or Alive Dimensions hat derweil noch keinen exakten Releasetermin für Europa. Jedoch ist es sehr wahrscheinlich das das von TecmoKoei gepublishte Spiel noch bis Ende Juni bei uns erscheinen wird.


Der 19.Oktober 2010 wird für Layton Fans in die Geschichte eingehen. Nicht nur das Level 5 an diesem Tag neue Details zu Professor Layton and the Mask of Miracles für den 3DS bekannt gegeben hat und das man mit Professor Layton X Phoenix Wright einen Crossover mit dem beliebten Anwalt von Capcom auch für den 3DS nachschiebt. Nintendo hat zudem ein Layton-Event in Deutschland angesetzt. Gestern war dieses Event in Köln und wir waren für euch dabei.

Nach einigen Layton Spielen war es nur eine Frage der Zeit bis ein Anime zu der Spielereihe erscheint. Der erste Film erscheint unter dem Namen Professor Layton und die ewige Diva am 22.Oktober bei uns auf DVD und Blu-Ray. Der Anime ist nur am 14.November in einigen Cinemaxx Kinos zu sehen.

Die Story ist wie bei Layton üblich mit leichten Fantasy-Elementen versehen. So soll ein Mädchen nach ihrem Tod wiedergeboren worden sein und hat somit ihre beste Freundin vor ein Rätsel gestellt. Sie engagiert Professor Layton und seinen kleinen Assistenten Luke um der Sache auf den Grund zu gehen. Während ihrer Nachforschungen in einem Theater werden sie ein gefährliches Rätselspiel involviert, dass der Sieger mit dem „ewigen Leben“ verlassen wird. Was das alles miteinander zu tun hat und welche Rolle die verschollene Insel Ambrosia in dieser Geschichte spielt könnt ihr in dem 100minütigen Anime von P.A. Works und Oriental Light and Magic sehen.

Die Animationen sind sehr detailverliebt und tragen sehr viel zur gelungenen Atmosphäre bei. Im Vergleich zu den DS-Zwischensequenzen ist noch einmal eine weitere animationstechnisch Verbesserung zu erkennen. Jeder Charakter hat seinen eigenen Stil, ist somit einzigartig und unverkennbar. Ob der Scotland Yard Inspektor mit seinen als Herz gewachsenen Brusthaaren oder die Frisuren der Damen, jedes Detail hebt den Anime weiter von den Stereotypen von vielen anderen Anime, vorallen den Anime für Jugendliche, ab.

„Professor Layton und die ewige Diva“ ist ein sehr amüsanter und teilweise zum Nachdenken anregender Film der vorallem bei kleinen und großen Detektivfans auf Gegenliebe stoßen wird. Ohne Vorkenntnisse ist der Film weiterhin jedem zu empfehlen der sich schon bei Detektiv Conan nicht an der kindgerechten Aufmachung gestört hat.

Der Anime wird von Kaze veröffentlicht.

Nach dem Film hatten wie die Möglichkeit den neuen DS-Teil Professor Layton und die verlorene Zukunft anzutesten. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern hat sich sowohl grafisch als auch spielerisch nicht viel getan. Die charmanten Animationen und das simple, aber zugleich fesselnde Gameplay mit den kniffligen Rätseln bleiben also erhalten. Ein Brief von dem 10 Jahre in der Zukunft lebenden Luke erreicht den „Gegenwarts-Luke“ und warnt ihn vor einem schrecklichen Ereignis im zukünftigen London. Nur Layton soll diese Katastrophe abwenden können. Durch mysteriöse Umstände erreichen Layton und Luke das London ein paar Jahre in der Zukunft und müssen sich erst zurecht finden. Vieles hat sich verändert, doch wer steckt hinter den ganzen Ereignissen? Warum ist der Premierminister verschwunden? Dies wird alles im neuen DS-Teil, der laut Nintendo der „epischste, tragischste und emotionalste aller bisherigen Professor Layton-Geschichten“ ist. In 165 Rätseln muss Geschick, Kombinationsfähigkeit und Logik bewiesen werden um die Kopfnüsse zu lösen. Für eine begrenzte Zeit soll es zudem wieder weitere Rätsel zum kostenlosen Download geben. Neben dieser riesigen Anzahl an Rätseln gibt es drei neue Minispiele, ein Layton-Mobil-Spiel und ein interaktives Bilderbuch. Unterhaltung für viele Stunden ist somit garantiert.

Für Neugierige gibt es hier den Trailer zum DS-Spiel:

Wir Danken Nintendo für die Einladung zum Professor Layton Event!

 

 


Was braucht man um eine erfolgreiche Party zu veranstalten? Nintendo hat uns eindrucksvoll bewiesen das eine Wii, das Spiel Wii Party und eine handvoll Spieler durchaus dafür reichen.

Auf der von Nintendo organisierten 'Wii Party' Party konnte ein ganzer Abend ausgiebig genutzt werden um den namensgebenden Titel anzuzocken. Der beste Ort um solch ein Event abzuhalten ist, wer hätte es anders gedacht, die eigene Wohnung. Eine ganz normale geräumige Wohnung wurde für die Wii Party Party umstrukturiert und dekoriert um den vielen Spielern genügend Platz zu geben. So kam direkt Wohnzimmerstimmung auf. Die Stimmung war allgemein sehr munter und jeder hatte sehr viel Spaß an den Minispielen von Wii Party.

Bereits auf der GamesCom konnte uns Nintendos neue Minispielsammlung begeistern. Bei über 80 abwechslungsreichen Minispielen in 13 Spielmodi wird die Mehrspielerparty nicht so schnell langweilig. Alle Minispiele waren bereits spielbar, wodurch man ausgehen kann das es keine weiteren freischaltbaren Spiele geben wird.
Die Minispiele sind von ihrer Länge sehr unterschiedlich. Während manche nur 5 Sekunden dauern können manche Spiele locker 2-3 Minuten einnehmen. Langweilig werden diese Spiele dabei nur selten, denn die Auswahl an Minispielen ist sehr gelungen und die Anzahl der schwarzen Schafe sehr gering.
Als ganz besonderes Event am Abend hat sich Nintendo etwas besonders einfallen lassen. Jeder Besucher erhielt eine Karte die er im Laufe des Abends verteidigen musste. Man konnte gegen bis zu 3 andere Spieler antreten um im 4-Spielermodus alle Karten jeder teilnehmenden Spieler zu gewinnen oder seine eigenen zu verlieren. Wer keine Karte mehr besaß flog leider raus, durfte aber weiterhin an allen aufgestellten Konsolen weiterspielen. Bereits in der ersten Runde war die weibliche Konkurrenz so groß das ich rausflog und meine Karte verlor. Die Gewinnerin hatte somit 4 Karten und musste im nächsten Duell alle Karten einsetzen. Nach einiger Zeit standen die Finalisten fest und wie das Turnier ausgegangen ist könnt ihr euch in unserem Video anschauen.

 


Der strahlende Sieger von gamepire.de. Steigt die nächste Wii Party Party bei ihm?


Der Pechvogel des Abends wurde der Pate, ähm Mesut von nintendomination.de. Über die Trostpflaster hat er sich wahrscheinlich am meisten gefreut.


Spaßvogel des Abends wurde Celine von wildmagazin.de. Die Pappnase und Brille als Geschenk stehen ihr übrigens sehr gut

Wii Party erscheint am 8.Oktober für Wii. Dem Spiel wird eine kostenlose Remote beigelegt, ähnlich wie es bei Wii Play der Fall ist.

Neben der klassischen Auswahl an Minispielen ist es möglich in den 13 verschiedenen Modi allerhand unterschiedlicher Gruppenspiele zu absolvieren. So ist in einem Modus ein Spieler ein Schummler und erhält Hilfen und die Spieler müssen erraten wer der Schummler sein könnte. In einem anderen Modus werden Fragen gestellt die die Spieler so beantworten müssen wie der zuvor ausgewählte "Kumpel". Der "Kumpel" ist einer der Spieler und man muss ihn so gut wie möglich einschätzen um Punkte zu erhalten. Aus Mario Party bekannt ist das Brettspiel bei dem man mit Würfeln und Minispielen so schnell wie möglich das Ziel erreichen muss.

Die Spiele machen alleine gegen die Konsole kaum Spaß und auch zu zweit kommt nur leichte Partystimmung auf. Bei vier Spielern und einigen Zuschauern ist das allerdings anders. In dieser Atmosphäre ist Wii Party kaum schlagbar und toppt Wii Sports, Play, Sports Resort und Mario Party bei weitem. Die Minispiele sind simpel, leicht bedienbar und machen jede Menge Spaß.


Auch diese beiden hatten sichtlich ihren Spaß. 

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen der Location.

Vielen Dank an Nintendo für die Einladung und an die Gastgeber die ihre Wohnung zur Verfügung gestellt haben!


Am gestrigen 23.September 2010 fand das dritte Videospielkonzert in Köln statt. Dieses Mal wurde unter dem Namen Symphonic Legends gespielt. Nach Chris Hülsbeck und SquareEnix Musik folgten gestern bekannte Melodien von Nintendospielen.

Es war das Debut des Dirigenten Niklas Willen aus Finnland der seine Arbeit mehr als nur gut machte. Neben dem WDR Runkfunkorchester leitete er auch noch die Einsätze des Lettischen Staatschor und der beiden Special Guests Benyamin Nuss (Klavier) und Rony Barrak (Percussion). Die Bühne war also dementsprechend sehr voll. Die Arrangements wurden unter anderem von Koji Kondo und Jonne Valtonen geschrieben.

Um kurz nach 20Uhr begann die knapp zweistündige Vorstellung mit einer 8-bit Fanfare. Schon in den ersten paar Minuten waren die etwa 2.000 Besucher sehr von der Musik angetan. Im Laufe des Abends wurden 9 Arrangements gespielt die sich jeweils einem Nintendo Franchise widmen. Von Lylat Wars/StarWing über Super Mario Bros., F-Zero, Metroid, Donkey Kong Country, Pikmin und Super Mario Galaxy bis hin zum 30minütigen großen The Legend of Zelda Finale war fast alles dabei was man sich als Fan wünscht.
Leider fehlten bekannte Marken wie Fire Emblem, Kirby aber auch Pokémon. Eine Fanfare zu diesen Franchises wäre ein netter Zusatz gewesen. Jedoch bekam man auch so einiges für die Ohren geboten. Das Orchester hat sehr gut zusammengespielt und die Einsätze des Chores waren ebenfalls sehr gelungen. Die Highlights des Abends waren die Soli von Benyamin Nuss am Klavier, der momentan auf Deutschlandtournee ist und Nobuo Uematsu (Final Fantasy) Musik spielt und Rony Barrak der mit seinen Percussioninstrumenten wie im letzten Jahr die Zuschauer für sich gewinnen konnte. Bis auf The Legend of Zelda wurde alles vor der Pause gespielt um dem Konzert einen gebürtigen Abschluss zu geben den er auch bekam. 
Einziger Wehrmutstropfen ist wohl das es sich bei diesen Arrangements um Arrangements hielt und damit einige Stücke nur schwer erkannbar waren, weil sie stark umgeschrieben worden sind. Es ist natürlich Auslegungssache diesen Punkt als Negativ oder Positiv zu betrachten, aber als Fan wünscht man sich mehr solcher "Mitsummstellen".

Vor dem Konzert gaben Benyamin Nuss, Ronny Barak und Jonne Valtonen im Foyer Autogramme. Dieses Mal war der Ansturm nicht annähernd so groß wie letztes Jahr mit den 4 großen Square Enix Künstlern wodurch sich die Musiker etwas mehr Zeit für jeden genommen haben.
Die aktuelle CD von Benyamin Nuss mit dem Namen "Benyamin Nuss plays Uematsu" wurde vor Ort verkauft und enthält neben Final Fantasy auch Blue Dragon und Lost Odyssey Songs die er Solo auf dem Klavier nachspielt. Einen ausführlichen Bericht zu dieser CD wird es bald bei uns geben.
Die Aufnahme von Symphonic Legends von letztem Jahr wurde ebenfalls verkauft und beinhaltet das gesamte Konzert von Kingdom Hearts bis Secret of Mana und von Chrono Trigger/Cross bis Final Fantasy alle Medleys. Einen Bericht zu dieser CD wird auch in wenigen Tagen bei uns erscheinen.