Electronic Arts (EA) Studios von EA (Electronic Arts)
Electronic Arts Daten:
Unternehmensform: Corporation
ISIN: US2855121099
Gründung: 1982
Unternehmenssitz: Redwood City in den USA
Unternehmensleitung: Trip Hawkins, Gründer (bis 1991)
John Riccitiello, Vorstandsvorsitzender (CEO seit 2007)
Branche: Computer- und Videospiele
Produkte: Computer- und Videospiele
Website: www.electronic-arts.de
Electronic Arts wurde im Jahre 1982 von Trip Hawkins in der kalifornischen Stadt „Redwood City“ in den USA gegründet.
EA gehörte zu den Pionieren der frühen Computerspiele-Industrie und war für die Förderung ihrer Designer und Softwareentwickler sehr angesehen.
EA hat in ihren ersten Jahren noch nicht selbst entwickelt und auch anfangs ausschließlich den Heimcomputer- Markt bedient. Ab den späten 80ern entwickelt das Unternehmen auch eigene Spiele, in den frühen 90ern weitet sich das Unternehmen dann auch auf den Videospiele-Markt aus.
Im Oktober 2001 verlagert Electronic Arts seinen deutschen Hauptsitz von Aachen nach Köln.
Im Oktober 2005 wurde bekannt, dass sich Electronic Arts mit Steven Spielberg auf einen Exklusivvertrag über die Entwicklung von drei Spielen geeignet hat. Es war sogar im Gespräch die französische Firma Ubisoft zu übernehmen, aber dagegen hatte sich Ubisoft gewehrt, indem Sie andere Studios und sogar die französische Regierung um Hilfe baten.
Im Jahre 2006 hat Electronic Arts seinen europäischen Hauptsitz von Chertsey in Großbritannien nach Genf in der Schweiz verlegt.
EA ist seit dem 1. Juli 1993 in Deutschland zunächst mit einem Standort in Gütersloh vertreten.
Mit der Akquisition des Aachener Distributors Kingsoft im Februar 1995, ist das deutsche EA-Team in dessen Firmensitz umgezogen. Anfang 2000 wurde Kingsoft dann vollständig in das Unternehmen integriert.
Im Dezember 2006 wurde dann der Grundstein für ein neues Gebäude im Rheinauhafen in Köln gelegt, das inzwischen auch schon von EA bezogen wurde. Von dort wird nun das deutsche und österreichische Geschäft gesteuert, in dem Electronic Arts mit einem Marktanteil von deutlich mehr als über 20 Prozent ebenfalls führend ist.
EA hat im Jahr 2007 verkündet das Sie ihren unternehmerischen Fokus von lizenzierten Sportspielen und Filmadaptionen auf Spiele zu verlegen, die komplett dem Unternehmen gehören. Als Gründe dafür gibt EA die Präferenz sowohl die hausinternen Entwickler als auch das Publikum an. Bei den Verhandlungen nach einer 2005 begonnenen Sammelklage von EA-Entwicklern gegen Electronic Arts war dies eines der Kompromissangebote.
In den vergangenen Jahren entwickelte sich EA dann von einem starken US-amerikanischen Publisher zum globalen Marktführer im Bereich Unterhaltungssoftware mit einer Niederlassung und Distributoren in 75 Ländern.
Die komplette Vermarktung der jährlich rund 100 neuen Produkte erfolgt seit Anfang 2000 unter den folgenden Labels: EA Games, EA Sports, EA Sports Big sowie auch der separaten Geschäftseinheit EA Partners.
EA Games wurde im Jahre 2005 durch das schlichte EA ersetzt.
EA Sports Big wurde 2008 durch EA Freestyle ersetzt!
Darüber hinaus stellt das Unternehmen seine globale Marketing- und Vertriebsstruktur namenhaften Drittherstellern wie den Computer-Spiele-Abteilungen bekannter Medienunternehmen zur Verfügung, dazu gehören z.B. Time Warners Warner Bros. Interactive und Disneys Buena Vista Interactive.
EA ist besonders für seine Sportspiele bekannt, publiziert aber auch zahlreiche andere Titel. Für die Werbeeinblendung in Sportspielen auf der Playstation 3 wurde mit dem Dienstleister „IGA Worldwide“ ein weltweiter exklusiv Vertrag zur Vermarktung und Nutzung der Technologie des Dienstleisters abgeschlossen.
Mit ihren Jahresumsätzen von etwa 3Milliarden Dollar hat das Unternehmen einen Marktanteil von ca. 25% auf dem nordamerikanischen und europäischen Markt.
Die deutsche Niederlassung von Electronic Arts engagiert sich zunehmend in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Debatte um Computer- und Videospiele.
In der seit 2004 vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „EA-Das Magazin“ werden regelmäßig aktuelle Themen wie die Gewalt in Computerspielen oder die Generation Silver Gamer aufgegriffen. Dieses war im Jahre 2005 und 2006 Preisträger des „Best of Corporate Publishing Awards“.
Im Frühjahr 2006 richtete Electronic Arts in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln die Veranstaltung „Clash of Realities“ Computer und soziale Wirklichkeit in Köln aus. Vom 5 bis zum 7 März 2008 fand eine Nachfolgeveranstaltung in Köln statt.
Auf der Unternehmenshomepage wird eine Datenbank mit einer Übersicht zu allen wichtigen Studien zum Thema Wirkungsforschung zusammengestellt.
Im November 2006 richtete Electronic Arts eine Berliner Diskussionsrunde zum Thema Gewalt in Computer- und Videospielen mit prominenten Forschern und Politikern aus.
Im August 2006 startete Electronic Arts mit Nintendo die Weiterbildungsinitiative „Spielraum“ für mehr Medienkompetenz.
Electronic Arts Deutschland ist außerdem das Gründungsmitglied des „Bundesverbades Interaktive Unterhaltungssoftware“ und stellt mit Jens Uwe Intat eines der drei ersten Vorstandsmitglieder.
Bis 2008 ist Electronic Arts der weltweit größte Publisher und Entwickler von Computer- und Videospielen gewesen. Dies änderte sich nach der Fusion von Vivendi Games und Activision zu Activision Blizzard.
Partner von EA ( Electronic Arts)
Neben der Vielzahl Eigenentwicklung die von Electronic Arts veröffentlicht wurden, hat Electronic Arts auch eine Reihe von fremdentwickelten Spielen veröffentlicht. Dieser Bereich wird unter dem Namen EA Partners zusammengefasst. Die Kooperation mit den externen Entwicklungsstudios und Publisher kann total unterschiedlich geregelt sein.
Ein weltweites Publishingabkommen von Electronic Arts und ihren Partnern umfasst in der Regel die Vorfinanzierung und personelle Unterstützung der Entwicklung sowie die Übernahme der Marketing-, PR- und Vertriebsaktivitäten durch EA Teilweise gibt es aber auch regional begrenzte Verträge oder z.B. auch reine Vertriebsabkommen.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass diese Form der Zusammenarbeit auch genutzt werden kann um zu prüfen, ob ein externes Entwicklungsstudio mit der Arbeit von Electronic Arts kompatibel ist. Dies war z.B. gut in dem Fall des schwedischen Studios Dice, der zu einer Übernahme des Entwicklers seitens EA führte zusehen.
Label von Electronic Arts (EA)
2007 ist Electronic Arts in vier zu großen Teilen unabhängig operierende Labels aufgeteilt worden.
EA Games Label: 2005 wurde diese Marke durch die Marke EA ersetzt. Das neu gegründete Label EA Games ist mit der früheren Marke zu verwechseln.
- EA ( alle Titel, die sich nicht den anderen Labels zuordnen lassen)
- EA Mythic ( Multiplayer-Rollenspiele)
- EA Partners ( externe Entwicklungsstudios)
EA Sports Label
- EA Sports ( realistische Sportsimulationen)
- EA Sports Freestyle ( bis Mai 2008 EA Sports BIG; nicht realistische Sportspiele, Extremsport)
EA Casual Entertainment Label
- EA Casual Entertainment ( Harry Potter, EA Playground, Boogie, etc.)
- EA Mobile ( Handy- und iPod-Spiele)
- Pogo.com ( Online Minispiele)
The Sims Label
- Lebenssimulationen, die den Begriff Sim bzw. Sims im Namen tragen wie „Sim City“ oder „DIE Sims“
<-- Neues EA Game Logo
<-- Altes EA Game Logo
<-- EA Sports Logo
<-- EA Partner Logo
<-- EA Sports Freestyle Logo
Australien: EA Pandemic in Brisbane ( übernommen 2007/2008)
China: EA China in Shanghai ( gegründet 2005)
Deutschland: EA Phenomic in Ingelheim ( übernommen 2006)
Großbritannien: EA Bright Light in Guilford ( gegründet 2006)
EA Criterion in Guilford ( übernommen 2004)
EA UK in Guildford
Indien: EA Mobile India in Hyderabad
Japan: EA Japan in Tokio ( gegründet 2004)
Kanada: EA BioWare in Edmonton ( übernommen 2007/2008)
Black Box in Vancouver ( übernommen 2002)
EA Canada in Vancouver ( übernommen 1991)
EA Montreal in Montreal ( gegründet 2003)
Korea: EA Korea in Seoul ( gegründet 2005)
Rumänien: EA Mobile Romania in Bukarest
Schweden: EA Digital Illusion CE in Stockholm ( übernommen 2006)
Singapur: EA Southeast Asia in Singapur ( gegründet 2005)
Spanien: European Integration Studio in Madrid (gegründet 2007)
USA: EA BioWare in Austin, Texas ( übernommen 2007/2008)
EA Byrnest in Mount Sinai, New York
EA Los Angeles in Los Angeles, Kalifornien ( übernommen 2000)
EA Maxis in Emeryville, Kalifornien ( übernommen 1997)
EA Morrisville in Raleigh, North Carolina ( gegründet 2007)
EA Mythic in Fairfax, Virginia ( übernommen 2006)
EA Pandemic in Los Angeles, Karlifornien ( übernommen 2007/2008)
EA Redwood Shores in Redwood City, Kalifornien ( gegründet 1982)
EA Salt Lake in Salt Lake City, Utah ( übernommen 2006)
EA Tiburon in Orlando, Florida ( übernommen 1998)
Fazit
EA ist einer der größten Hersteller und Publisher weltweit und dies auch zurecht.
EA bringt jährlich viele neue Spiele auf den Videospiele-Markt, die jede Generation anspricht.
Wenn ich mir die Frage stelle was EA besser machen könnte, dann kann ich nur sagen, nichts.
EA soll einfach so weiter machen wie bisher und uns Gamer weiterhin mit vielen tollen Spielen versorgen.